Sophia Fritz und Toni Tholen diskutieren Männlichkeit in Hildesheim

Event: Gespräche über Männlichkeit mit Sophia Fritz und Toni Tholen in Literaturhaus St. Jakobi Hildesheim, Jakobikirchgasse, 31134 Hildesheim on 29. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

29. Oktober 2026 19:30 Uhr

Veranstaltungsort

Literaturhaus St. Jakobi
Jakobikirchgasse, 31134 Hildesheim, Deutschland

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Über diese Veranstaltung

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Wenn Männlichkeit zur offenen Frage wird

Am 29. Oktober 2026 treffen im Literaturhaus St. Jakobi Hildesheim zwei prägnante Stimmen des aktuellen Geschlechterdiskurses aufeinander: die Autorin Sophia Fritz und der Literaturwissenschaftler Toni Tholen. Ihr Gespräch über Männlichkeit verbindet literarische Analyse, persönliche Erfahrung und wissenschaftliche Reflexion zu einem Abend, der vertraute Rollenbilder auf den Prüfstand stellt.

Zwischen Verletzlichkeit, Dominanz und Scham

Sophia Fritz widmet sich in ihrem neuen Sachbuch Der Mann, das Opfer den widersprüchlichen Bedingungen des Mannwerdens in der Gegenwart. Im Zentrum steht die Frage, wie patriarchale Strukturen Männer zugleich zu Profiteuren und Leidtragenden männlicher Herrschaft machen. Männlichkeit erscheint dabei nicht als feststehende Identität, sondern als kulturelle Praxis, die Schmerz, Abwehr, Scham und Verletzlichkeit hervorbringen kann.

Literatur als Denkraum für Geschlechterverhältnisse

Toni Tholen hat zuletzt Männlichkeit und Existenz. Über Karl Ove Knausgård veröffentlicht. Seine literaturwissenschaftliche Perspektive richtet den Blick auf die Verbindung von männlicher Existenz, autobiografischem Schreiben und patriarchalen Strukturen. In der Gesprächsreihe bringt er wissenschaftliches Wissen mit literarisch-ästhetischen Erfahrungen zusammen und öffnet damit einen differenzierten Denkraum für das Publikum.

Ein generationenübergreifender Dialog

Die Veranstaltungsreihe versteht Männlichkeit als gesellschaftliche, kulturelle und persönliche Frage. Im Gespräch zwischen Fritz und Tholen begegnen sich feministische Erkenntnisse, literarische Narrative und subjektive Erfahrungen. Der Abend lädt dazu ein, über männliche Emanzipation, Geschlechterrollen und die Möglichkeit eines gemeinsamen Feminismus nachzudenken.

Die Lesungs-Atmosphäre im Literaturhaus St. Jakobi verspricht ein konzentriertes literarisches Erlebnis: eine Autor-Begegnung mit klarer Sprache, intimer Gesprächssituation und hoher sprachlicher Kunstfertigkeit. Dabei geht es nicht um einfache Antworten, sondern um die literarische Qualität eines offenen Dialogs, der gesellschaftliche Veränderung denkbar macht.

Fazit: Literatur, die ins Gespräch bringt

Besucherinnen und Besucher erwartet ein anspruchsvoller Abend zwischen Lesung, Diskussion und Geschlechterforschung. Sophia Fritz und Toni Tholen machen sichtbar, wie eng persönliche Biografie, literarische Darstellung und gesellschaftlicher Wandel miteinander verbunden sind. Wer Männlichkeit jenseits vertrauter Stereotype verstehen und den kulturellen Diskurs live erleben möchte, findet im Literaturhaus St. Jakobi einen anregenden Ort für Reflexion und Austausch.

Offizielle Kanäle von Sophia Fritz:

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Quellen:

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