Gold, Glanz, Mittendrin: Trinitatisaltar live im Roemer- und Pelizaeus-Museum


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Gold, Glanz und ein Blick ins Innere eines kostbaren Altars
Im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim wird Restaurierung zum Kunsterlebnis: Die Schaurestaurierung des Hildesheimer Trinitatisaltars öffnet den Blick auf ein bedeutendes sakrales Kunstwerk und auf jene präzisen Arbeitsschritte, die seinen Bestand sichern. Besucherinnen und Besucher erleben die Werkbetrachtung nicht aus Distanz, sondern mitten im Prozess, begleitet von der Restauratorin Roksana Jachim und im Kontext einer fachlich fundierten Kooperation mit der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen.
Ein lebendiger Blick auf Kunst, Material und Erhaltung
Die Restaurierung eines Altars ist weit mehr als technische Konservierung. Sie verbindet Kunstgeschichte, Materialkunde und museumspädagogische Vermittlung zu einer ästhetischen Erfahrung, in der Goldfassung, Holz, Farbschichten und Alterungsspuren als Zeugnisse der Zeit sichtbar werden. Gerade in der Ausstellungsatmosphäre eines Museums entsteht daraus eine seltene Nähe zum Original: Der Trinitatisaltar wird nicht nur betrachtet, sondern in seinem Werden verstanden.
Restaurierung als öffentliche Forschung
Die Teilnahme an den dienstäglichen Einblicken zeigt, wie eng Restaurierung und Forschung miteinander verbunden sind. Die Arbeit an einem historischen Altar verlangt Sorgfalt, Analyse und Zurückhaltung. Zugleich macht sie sichtbar, wie Museen kulturelle Bildung heute denken: nicht als fertige Erklärung, sondern als offenes Prozesswissen. Wer hier zuschaut, erlebt Konservierung als wissenschaftlich verantwortete Praxis und als Kulturvermittlung auf hohem Niveau.
Hildesheimer Kunstgeschichte im Fokus
Der Trinitatisaltar steht in einer Stadt, deren religiöses und kunsthistorisches Erbe weit über die Region hinaus strahlt. Die Präsentation im RPM verbindet die sakrale Überlieferung mit dem modernen Blick auf Erhaltung, Provenienz und Bestandspflege. So wird aus der Schaurestaurierung ein Ort der konzentrierten Betrachtung, an dem mittelalterliche Kunst, museale Verantwortung und zeitgenössische Restaurierungsarbeit aufeinandertreffen.
Für neugierige Augen und kunstinteressierte Besucher
Besonders eindrucksvoll ist die direkte Begegnung mit den Arbeitsschritten, die sonst im Verborgenen bleiben. Die Besucher erhalten Einblicke in Befundung, Reinigung, Sicherung und die behutsame Behandlung empfindlicher Oberflächen. Damit wird das Museum zum Lernort für Kunstliebhaber, Familien, Studierende und alle, die sich für Ästhetik, Denkmalpflege und die stille Präzision der Restaurierung begeistern.
Fazit: Diese Schaurestaurierung bietet ein seltenes Kunsterlebnis zwischen Forschung, Handwerk und museumspädagogischer Vermittlung. Wer den Trinitatisaltar live im RPM erlebt, gewinnt nicht nur Wissen, sondern auch einen neuen, intensiven Blick auf die Würde historischer Kunst. Ein Besuch lohnt sich unbedingt.
Offizielle Kanäle von Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim:
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- Website: https://rpmuseum.de









