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Oberliga-Frauen: PSV beendet Saison mit Punkt

PSV-Frauen erkämpfen sich ein 0:0 zum Saisonabschluss – Auracher hält den Punkt fest

Der PSV GW Hildesheim hat die Oberliga-Spielzeit mit einem 0:0 gegen den TSV Limmer beendet. Sportlich hatte das Remis trotz des bereits zuvor gesicherten Klassenerhalts noch einen Effekt: Hildesheim zog in der Abschlusstabelle am HSC Hannover vorbei und schloss die Saison auf Rang zwölf ab.

Starke erste Halbzeit: PSV stört Limmers Aufbau und setzt eigene Nadelstiche

An der Marienburger Höhe erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start. Der PSV stellte Limmer im Zentrum früh zu, lief aggressiv an und kam so zu mehreren Ballgewinnen, die den Spielfluss der als Tabellen-Sechster angereisten Gäste sichtbar störten. Limmer reagierte, indem es häufiger den direkten Weg suchte – mit langen Bällen über die Außen und in die Schnittstellen, um das Pressing zu überspielen.

Hildesheim verteidigte diese Phasen in der ersten Halbzeit aufmerksam. Die Abwehr um Gebke Hagedorn klärte konsequent, während der PSV nach vorn immer wieder über die Flügel Akzente setzte. Jonna Bögershausen brachte mehrfach gefährliche Hereingaben in den Strafraum, Luise Baumgarten kam zu einer guten Abschlusschance, traf den Ball aber nicht sauber genug.

Auffällig blieb zudem das Umschaltspiel: Nach Ballgewinnen verlagerte der PSV schnell und öffnete damit Räume – insbesondere über die linke Seite, wo Sophie Wendland und Vanessa Dorn wiederholt Platz fanden. Tore fielen bis zur Pause dennoch nicht: 0:0.

Nach dem Seitenwechsel dreht Limmer auf – Hildesheim muss leiden

Nach der Pause kippte die Partie zunehmend zugunsten der Gäste. Limmer erhöhte die Intensität, ging aggressiver in die Zweikämpfe und schob den PSV tiefer in die eigene Hälfte. Hildesheim hielt zwar dagegen, gewann im Zentrum wichtige Duelle – auch in der Luft, wo Franziska Aue mehrere Kopfballduelle gegen die körperlich robusten Limmeranerinnen für sich entschied und so gefährliche zweite Bälle entschärfte. Trotzdem verlagerten sich die Spielanteile spürbar.

Dass der PSV seine sonstige Stärke bei Standardsituationen nicht ausspielen konnte, passte ins Bild der zweiten Halbzeit: Limmer verteidigte Ecken und Freistöße konzentriert weg, Hildesheim fand seltener in gute Abschlusspositionen.

In der Schlussphase wurde es dann mehrfach brenzlig. Limmer kam zu mehreren hochkarätigen Chancen und war dem Siegtreffer näher. Dass es beim 0:0 blieb, lag vor allem an Torhüterin Jolien Auracher, die mit mehreren Paraden den Punkt festhielt und einen späten Gegentreffer verhinderte. Unterm Strich wirkte das Remis nach dem Spielverlauf eher wie ein Punktgewinn – auch wenn der PSV in der starken ersten Hälfte Möglichkeiten hatte, selbst vorzulegen.

Ein versöhnlicher Schlusspunkt – und der Blick nach vorn auf der Bank

Der Klassenerhalt war für den PSV bereits vor dem letzten Spieltag fix: Spätestens nach dem 2:0-Auswärtssieg beim FC Pfeil Broistedt war klar, dass Hildesheim nicht mehr auf einen Abstiegsplatz rutschen kann. Das 0:0 gegen Limmer setzte nun einen kämpferisch überzeugenden Schlusspunkt vor den eigenen Fans – und knüpfte in der Haltung an das Hinspiel an, das der PSV in Hannover mit 2:1 gewonnen hatte.

Auch an der Seitenlinie gibt es Signale der Kontinuität: Cheftrainer Christopher Padrok hatte im Februar öffentlich erklärt, in der kommenden Saison beim PSV an der Seitenlinie zu stehen. Damit geht Hildesheim mit Planungssicherheit in die nächste Spielzeit.

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