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Oberliga-Nachholspiel in Hildesheim

VfV Hildesheim will gegen Wetschen den nächsten Heimsieg holen

Der VfV Borussia 06 Hildesheim ist am Mittwochabend erneut gefordert: Um 19:00 Uhr steht das Nachholspiel gegen den TSV Wetschen an. Nach dem 3:0-Erfolg am Sonntag gegen Lupo-Martini Wolfsburg will der VfV den Schwung mitnehmen – auch, um in der Tabelle den nächsten Schritt zu machen.

Die Ausgangslage spricht für den VfV

Die Vorzeichen deuten auf eine Favoritenrolle für die Gastgeber hin. Hildesheim kommt mit einem deutlichen Erfolgserlebnis aus dem jüngsten Heimauftritt und hat auch das erste Duell dieser Saison bereits für sich entschieden: Das Hinspiel gewann der VfV mit 3:2. Dazu kommt, dass Wetschen als Tabellen-14. anreist und damit aus einer deutlich schwierigeren Ausgangsposition in die Partie geht.

Für den VfV geht es derweil um mehr als nur den nächsten Sieg: Mit drei Punkten wäre zunächst der Sprung auf Rang vier möglich – ein Zwischenziel, das den Abend sportlich zusätzlich auflädt.

Enger Spielplan und personelle Sorgen

Trotz der günstigen Ausgangslage bleibt die Aufgabe anspruchsvoll. Der Kader ist sichtbar ausgedünnt: Yannik Schulze fällt verletzungsbedingt aus, Ilir Qela ebenfalls. Maximilian Kohl geht angeschlagen in die Woche, Sean Redemann ist krank. Zudem ist der Einsatz von Fred MC Mensah Quarshie und Mahdi Biso noch offen.

Erschwerend kommt die hohe Belastung hinzu. Trainer Kitar beschreibt einen Rhythmus von Spielen im Abstand von rund 3,5 Tagen, der bereits seit drei Wochen anhalte. Bis zum nächsten Sonntag stehen nach seinen Angaben noch vier weitere Partien an. In so einer Phase wird jeder Ausfall doppelt spürbar: Rotation wird zur Notwendigkeit, Stabilität zur Herausforderung – besonders dann, wenn Automatismen durch wechselnde Besetzungen leiden und Kräfte über 90 Minuten punktgenau eingeteilt werden müssen.

Kitar benennt das klare Ziel

An der Zielsetzung lässt Kitar dennoch keinen Zweifel: „Natürlich wollen wir das Heimspiel gewinnen, um erstmal auf den vierten Platz zu klettern und dann sehen wir weiter, wohin die Reise geht. Aktuell ist es nicht einfach, alle 3,5 Tage zu spielen – und das bereits seit drei Wochen. Bis nächsten Sonntag kommen noch vier weitere Spiele dazu, aber das kennt man ja bereits seit Jahren. Nichts Neues.“

Damit ist die Leitlinie für den Abend klar: Der VfV will seine Ausgangsposition nutzen, ohne die realen Risiken auszublenden. Entscheidend wird sein, wie gut Hildesheim die Belastung steuert und die personellen Lücken auffängt – und ob die Mannschaft es schafft, auch unter diesen Bedingungen die Qualität aus dem jüngsten 3:0-Heimsieg erneut auf den Platz zu bringen.

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