
Holle
Lappenberg 5, 31188 Holle-Henneckenrode, Deutschland
Schloss Henneckenrode | Apfelfest & Fotos
Schloss Henneckenrode gehört zu den außergewöhnlichen historischen Orten im Landkreis Hildesheim. Die denkmalgeschützte Anlage liegt in Henneckenrode, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Holle, verborgen hinter einer Mauer und einer rundbogigen Toreinfahrt. Wer sich dem Schloss nähert, entdeckt keine gewöhnliche Veranstaltungshalle und kein klassisches Museum, sondern ein gewachsenes Ensemble aus Schlossbau, Wirtschaftshof, Schlosskirche, Park, Teich und landwirtschaftlich geprägter Umgebung. Gerade diese Verbindung macht den Ort für Fotointeressierte, Geschichtsfreunde, Familien und Besucher regionaler Veranstaltungen interessant.
Die Suchbegriffe rund um Schloss Henneckenrode zeigen, dass viele Menschen nach Fotos, dem Apfelfest, Rezensionen, der Geschichte, einer möglichen Besichtigung und der Frage suchen, ob das Schloss verkauft wurde. Diese Themen gehören eng zusammen. Das heutige Bild der Anlage lässt sich nur verstehen, wenn man ihre Entwicklung vom Rittergut über das Schloss der Weserrenaissance und das Waisenhaus bis zum ehemaligen Standort der Kinder- und Jugendhilfe betrachtet. Zugleich steht Henneckenrode für die Frage, wie ein historischer Gebäudekomplex künftig genutzt und erhalten werden kann.
Schloss Henneckenrode ist deshalb weniger ein Ort für beliebige Großveranstaltungen als eine besondere historische Kulisse mit begrenzten, angekündigten Öffnungen. Veranstaltungen wie das Apfelfest oder Führungen am Tag des offenen Denkmals geben Einblicke in Räume, Park und Geschichte. Wer die Anlage besuchen möchte, sollte aktuelle Termine prüfen, Rücksicht auf das denkmalgeschützte Umfeld nehmen und den Besuch als ruhige Entdeckung eines regionalen Kulturortes planen.
Schloss Henneckenrode in Holle: Lage, Fotos und erste Eindrücke
Schloss Henneckenrode liegt an der Adresse Lappenberg 5 in 31188 Holle-Henneckenrode. Die Ortschaft gehört zur Gemeinde Holle in Niedersachsen und liegt in einer stillen, von Wald, Feldern und historischen Orten geprägten Landschaft. Nach Angaben der Gemeinde befindet sich Henneckenrode abseits der Hauptstraßen in einem Tal. Genau diese abgeschiedene Lage prägt den ersten Eindruck: Das Schloss ist nicht als weithin sichtbarer Touristenmagnet inszeniert, sondern liegt hinter einer dicken Mauer, am Wasser und in einer ruhigen Umgebung.
Für Fotos ist diese Situation besonders reizvoll. Ein klassisches Motiv ist die Annäherung durch die rundbogige Toreinfahrt. Dahinter öffnet sich der Blick auf den Schlossbau und den Innenbereich der Anlage. Die westliche Vorderfront besitzt einen Mittelrisalit und Gestaltungselemente, die der Weserrenaissance zugerechnet werden. Die Rückseite ist durch hohe, kräftige Strebepfeiler geprägt. Zusammen mit dem dreiseitigen Wirtschaftshof entsteht ein Ensemble, das auf Bildern deutlich mehr Tiefe besitzt als eine einzelne Gebäudefassade.
Auch die Umgebung bietet charakteristische Motive. Zum geschützten Ensemble gehören zwei Pavillons, der Wirtschaftshof, die frühere Schlosskirche sowie der Landschaftspark mit dem Schlossteich. Der Teich wird von der Nette gespeist und ist ein wichtiger Bestandteil der historischen Landschaft. Je nach Jahreszeit wirken die Perspektiven unterschiedlich: Im Frühjahr treten Parkstrukturen und frisches Grün hervor, im Sommer spiegeln sich Gebäude und Bäume im Wasser, während Herbstfarben die Anlage besonders stimmungsvoll erscheinen lassen. Winteraufnahmen können die klaren Linien des Schlossbaus und der Toreinfahrt betonen.
Wer nach Schloss Henneckenrode Fotos sucht, sollte zwischen historischen Bildquellen und aktuellen Aufnahmen unterscheiden. Historische Dokumente zeigen die Entwicklung der Gebäude und der Nutzung. Aktuelle Fotos vermitteln dagegen den Zustand der Anlage, die Parklandschaft und die Atmosphäre bei öffentlichen Veranstaltungen. Bei einer eigenen Fototour gelten die üblichen Regeln für private Grundstücke und Veranstaltungen: Nicht jeder Bereich ist jederzeit frei zugänglich, Innenräume dürfen nur im Rahmen genehmigter Öffnungen fotografiert werden, und Personen sollten nur mit ihrer Zustimmung erkennbar aufgenommen werden.
Die Umgebung von Holle ergänzt den Besuch. Die Gemeinde wird als eine Region mit mehreren Schlössern und Burgen wahrgenommen. Henneckenrode lässt sich daher in eine größere historische Entdeckungstour einordnen, bleibt aber wegen seiner stillen Lage ein eigenständiger Ort. Wer nicht nur ein einzelnes Fotomotiv sucht, sondern Architektur, Landschaft und Geschichte verbinden möchte, findet hier eine ungewöhnliche Kombination aus Renaissanceanlage, Parkraum und ländlicher Umgebung.
Schloss Henneckenrode Geschichte: Von der Weserrenaissance zum Waisenhaus
Die Geschichte von Schloss Henneckenrode reicht weit vor die heutige Nutzung als Veranstaltungs- und Besichtigungsort zurück. Der Ort war ursprünglich ein Rittergut und lässt sich urkundlich bis in das frühe 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Im Jahr 1293 erwarb Siegfried II., Bischof von Hildesheim, das Gut für das Bistum Hildesheim und gab es der Familie von Heere als Lehen. Nach dem Erlöschen dieses Geschlechts wurde Burchard von Saldern im 16. Jahrhundert Lehnsnehmer. Sein Sohn Heinrich von Saldern ließ das heutige Schloss zwischen 1579 und 1580 errichten.
Der Bau zählt stilistisch zur Weserrenaissance. Diese Epoche ist durch repräsentative Schloss- und Herrenhausanlagen geprägt, die Architektur, Besitzanspruch und landwirtschaftliche Grundlage miteinander verbanden. In Henneckenrode ist diese Verbindung noch an der Gesamtanlage ablesbar. Das Schloss steht nicht isoliert in einem Park, sondern bildet gemeinsam mit Wirtschaftshof, Nebengebäuden, Kirche, Garten und Teich ein historisches Gefüge. Ein Brand im Jahr 1588 führte zu einem Wiederaufbau, über dessen genaue Ausmaße nur begrenzte Informationen vorliegen.
Im Jahr 1684 gelangte das Schloss in den Besitz von Adam Arnold Freiherr von Bocholtz. 1820 kam es an den Hildesheimer Landrentmeister Friedrich Blum. Eine entscheidende Wendung erfolgte durch Blums Testament. Er bestimmte, dass das Schloss nach seinem Tod zu einem Waisenhaus umgewandelt werden sollte. Nach seinem Tod im Jahr 1832 entstand die Blum’sche Waisenhausstiftung. Nach Umbauarbeiten wurde das Waisenhaus 1838 eröffnet. Damit erhielt das Schloss eine soziale Aufgabe, die seine weitere Geschichte wesentlich prägte.
1856 wurden die Barmherzigen Schwestern mit der Betreuung beauftragt. Sie wirkten bis 1946 in Henneckenrode. Danach übernahmen die Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus die Kinderbetreuung, die bis 2007 durch diese Ordensgemeinschaft geprägt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Schloss von 1942 bis 1945 als Wehrmachtslazarett. Solche wechselnden Nutzungen machen die Geschichte des Ortes besonders vielschichtig. Schloss Henneckenrode war nicht nur ein Adelssitz, sondern über lange Zeit auch ein Ort der Fürsorge, des Wohnens, der Bildung und der institutionellen Betreuung.
Bis 2017 wurde die Anlage von der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode des Caritasverbands der Diözese Hildesheim genutzt. Im Schloss lebten rund 30 Kinder und Jugendliche. Die Einrichtung wurde schließlich aufgegeben, weil umfangreiche Baumaßnahmen notwendig waren und die geschätzten Kosten das Stiftungsvermögen überstiegen. Seitdem steht die Frage im Mittelpunkt, wie die historische Substanz gesichert und sinnvoll weitergenutzt werden kann.
Seit 1988 steht die Schloss- und Gutsanlage unter Denkmalschutz. Zum Schutzbereich gehören nicht nur die Fassaden, sondern das Ensemble mit Schloss, Pavillons, Wirtschaftshof, ehemaliger Schlosskirche, Park und Teich. Diese Einordnung erklärt, warum Veränderungen sorgfältig geplant werden müssen. Denkmalschutz bewahrt historische Merkmale, verlangt aber zugleich Konzepte für Unterhalt, Barrierearmut, Sicherheit und zeitgemäße Nutzung.
Schloss Henneckenrode Apfelfest und Veranstaltungen
Das Apfelfest am Schloss Henneckenrode gehört zu den Veranstaltungen, die den historischen Ort auf besonders anschauliche Weise öffnen. Für Samstag, den 10. Oktober 2026, ist ein Apfelfest von 11 bis 17 Uhr angekündigt. Veranstaltungsort ist Schloss Henneckenrode in Holle. Organisiert wird das Fest im Zusammenhang mit dem generationsübergreifenden Wohnprojekt GEWISS e.V. und dem regionalen Veranstaltungsprogramm Rosen & Rüben.
Inhaltlich steht die Zeit der Apfelernte im Mittelpunkt. Vorgesehen sind Äpfel aus dem Schlossgarten, Früchte aus privaten Gärten und Ernten von Streuobstwiesen. Eine mobile Saftpresse soll vor Ort eingesetzt werden. Besucher können dadurch nicht nur fertige Produkte probieren, sondern den Weg von der Frucht zum Saft nachvollziehen. Ein Pomologe informiert über Apfelsorten und Besonderheiten des Kernobsts. Diese fachliche Perspektive macht das Fest auch für Menschen interessant, die sich für Streuobstwiesen, Sortenvielfalt und regionale Lebensmittel interessieren.
Das Apfelfest verbindet Naturerlebnis und Kulturgeschichte. Der historische Park und der Schlossgarten schaffen den Rahmen für einen Tag, der nicht auf laute Unterhaltung, sondern auf Begegnung, Wissen und gemeinsames Erleben ausgerichtet ist. Angekündigt sind außerdem Verpflegung und Aktivitäten für unterschiedliche Altersgruppen. Familien können den Besuch mit einem Spaziergang verbinden, während Erwachsene die Gartenlandschaft, die Architektur und die Geschichte der Anlage entdecken.
In den vergangenen Jahren wurden am Schloss außerdem Tage des offenen Denkmals und Führungen angeboten. Bei einem Termin im September 2025 öffnete der Verein GEWISS die Schlosstür und bot Führungen zur Geschichte des Schlosses und zu seinen jahrhundertelangen Verbindungen mit dem Bistum Hildesheim an. Eine Ausstellung beschäftigte sich mit 450 Jahren Schlossgeschichte. Solche Termine sind besonders wertvoll, weil das Schloss nicht dauerhaft als frei zugängliches Museum betrieben wird.
Die Veranstaltungssuche nach einem Flohmarkt am Schloss Henneckenrode sollte mit Vorsicht betrachtet werden. Einzelne Suchbegriffe können aus früheren Ankündigungen, regionalen Kalendern oder allgemeinen Veranstaltungslisten stammen. Ein dauerhaftes Flohmarktprogramm lässt sich daraus nicht ableiten. Wer gezielt einen Flohmarkt sucht, sollte aktuelle Hinweise der Gemeinde Holle, des Vereins GEWISS und regionaler Veranstaltungsportale prüfen. Gleiches gilt für weitere Veranstaltungen wie Führungen, Gartentermine oder offene Schlossnachmittage.
Für den Besuch des Apfelfests empfiehlt sich eine Anreise mit realistischen Erwartungen. Schloss Henneckenrode ist kein großer Konzertkomplex mit festem Saalplan, Ticketkasse und täglich geöffnetem Besucherzentrum. Die Veranstaltungen entstehen aus lokalen Initiativen und werden je nach Termin unterschiedlich organisiert. Angaben zu Eintritt, Anmeldung, Parkmöglichkeiten und Mitmachangeboten können sich ändern. Verbindlich sind daher die jeweilige Ankündigung und die Hinweise des Veranstalters.
Schlosspark, Schlossteich und Architektur entdecken
Der Schlosspark ist ein wesentlicher Grund, warum Schloss Henneckenrode nicht nur als Bauwerk, sondern als Landschaftsdenkmal wahrgenommen wird. Der Garten entstand vermutlich um 1580 im Zusammenhang mit dem Schlossbau. Seine Gestaltung folgt dem Prinzip einer geometrisch geordneten Renaissanceanlage. Die Verbindung von Haus, Terrasse und Garten sollte ein zusammenhängendes Bild erzeugen. Dadurch wird verständlich, warum der Park bei Veranstaltungen, Fototerminen und Führungen eine ebenso wichtige Rolle spielt wie die Schlossfassade.
Zum Ensemble gehört ein Landschaftspark mit einem etwa 2,6 Hektar großen Teich. Das Wasser wird von der Nette gespeist. Der Schlossteich ist nicht bloß ein dekoratives Element, sondern Teil der historischen Orts- und Gartenstruktur. Er erweitert den Blick über die Gebäude hinaus und schafft wechselnde Perspektiven. Bei ruhigem Wetter können sich Bäume, Uferbereiche und Teile der Anlage im Wasser spiegeln. Für Fotografen ergeben sich dadurch Motive, die Architektur und Natur miteinander verbinden.
Die Wiederherstellung des Schlossteichs war ein wichtiger Schritt im Umgang mit der historischen Anlage. In den Jahren 2012 und 2013 wurde der zuvor verschlammte Teich wiederhergestellt. Auch die Fassaden wurden instand gesetzt. Solche Maßnahmen zeigen, dass Denkmalpflege bei Schloss Henneckenrode nicht nur aus dem Erhalt einzelner Wände besteht. Wasserläufe, Ufer, Wege, Gartenachsen und Gebäude müssen als zusammenhängendes System betrachtet werden.
Architektonisch prägt die Weserrenaissance die Vorderseite des Schlosses. Der Mittelrisalit verleiht der Fassade eine repräsentative Mitte. Die Rückseite mit ihren wuchtigen Strebepfeilern wirkt dagegen stärker von Konstruktion und Erhaltung geprägt. Zusammen mit dem dreiseitigen Wirtschaftshof entsteht eine Vierflügelanlage mit großem Innenhof. Diese Anordnung verweist auf die frühere Funktion als Gutssitz, in dem Wohnen, Verwaltung und landwirtschaftliche Nutzung eng miteinander verbunden waren.
Ein weiterer Bestandteil ist die St.-Josephs-Kirche, die als Schlosskirche im Jahr 1597 von Burchard von Saldern erbaut wurde. Die Kirche gehört heute zur katholischen Pfarrgemeinde St. Hubertus Wohldenberg. Im Schloss selbst sind außerdem verschiedene Kapellenphasen überliefert. Eine Hauskapelle wird bereits 1910 erwähnt; im Jahr 1970 wurde in der Kinderhilfe eine weitere Hauskapelle eingerichtet und konsekriert. Die religiöse Nutzung ergänzt damit die weltliche und soziale Geschichte des Ortes.
Bei einer Besichtigung sollte man die Anlage als geschütztes Ensemble respektieren. Wege, Uferbereiche und Gebäude können je nach Veranstaltung unterschiedlich zugänglich sein. Auch wenn der Park auf Fotos offen und weitläufig wirkt, bedeutet das nicht, dass jeder Bereich jederzeit betreten werden darf. Der besondere Reiz des Schlossparks liegt gerade darin, dass er nicht vollständig kommerzialisiert oder überformt ist. Ruhe, historische Spuren und die Verbindung von Teich, Garten und Architektur bestimmen die Atmosphäre.
Besichtigung, Rezensionen und praktische Hinweise für Besucher
Schloss Henneckenrode ist kein täglich geöffnetes Museum mit festen Öffnungszeiten. Eine Besichtigung ist in der Regel an angekündigte Veranstaltungen, Führungen oder besondere Aktionstage gebunden. Dazu zählen Tage des offenen Denkmals, Führungen durch den Verein GEWISS und thematische Veranstaltungen wie das Apfelfest. Vor einer Anreise sollte deshalb geprüft werden, ob der Termin tatsächlich stattfindet, welche Bereiche geöffnet sind und ob eine Anmeldung erforderlich ist.
Die Adresse lautet Lappenberg 5, 31188 Holle-Henneckenrode. In Veranstaltungsankündigungen können abweichende Ortsbezeichnungen oder Zufahrtsangaben erscheinen, weil die Schlossanlage aus mehreren historischen Bereichen besteht. Für Navigationsgeräte empfiehlt sich die genaue Prüfung der Zieladresse. Da Henneckenrode abseits größerer Hauptstraßen liegt, sollte man für die letzten Kilometer ausreichend Zeit einplanen und auf lokale Beschilderung achten.
Konkrete Angaben zu einem festen Besucherparkplatz, einem Parkhaus oder einer offiziellen Parkregelung sind nicht dauerhaft verfügbar. Bei größeren Veranstaltungen können vor Ort besondere Hinweise gelten. Besucher sollten daher nicht automatisch davon ausgehen, direkt am Schloss parken zu können. Sinnvoll ist es, öffentliche Anreiseinformationen des Veranstalters zu prüfen, Fahrgemeinschaften zu bilden und Zufahrten für Anwohner, Rettungsdienste und landwirtschaftliche Fahrzeuge freizuhalten.
Auch einen klassischen Sitzplan gibt es nicht. Schloss Henneckenrode ist kein standardisierter Veranstaltungsbau mit nummerierten Reihen, Logen oder einer einheitlichen Saalkapazität. Die Nutzung hängt vom jeweiligen Termin ab. Ein Apfelfest im Schlossgarten, eine Führung durch die Geschichte der Anlage und ein Tag des offenen Denkmals haben unterschiedliche Abläufe und Aufenthaltsbereiche. Fragen zu Sitzplätzen, Barrierefreiheit, Toiletten, Bewirtung oder wettergeschützten Bereichen sollten deshalb direkt beim jeweiligen Veranstalter geklärt werden.
Bei der Suche nach Schloss Henneckenrode Rezensionen ist ebenfalls eine differenzierte Betrachtung wichtig. Online-Bewertungen können sich auf einzelne Veranstaltungen, die Außenansicht, Führungen oder allgemeine Besuchserfahrungen beziehen. Sie beschreiben nicht automatisch die gesamte historische Anlage und ersetzen keine aktuelle Veranstaltungsinformation. Bei einem denkmalgeschützten Ort mit wechselnder Zugänglichkeit sind persönliche Eindrücke besonders stark vom jeweiligen Termin abhängig.
Die Frage, ob Schloss Henneckenrode verkauft wurde, bezieht sich auf eine frühere Verkaufsabsicht. 2018 wurde berichtet, dass Schloss, Teich und Land für rund 1,1 Millionen Euro angeboten werden sollten. Später wurde der Verkauf beziehungsweise die weitere Entwicklung mit Sanierungsbedarf, Eigentumsfragen und möglichen Nutzungskonzepten verbunden. Daraus folgt nicht, dass Besucher heute ein regulär käufliches Objekt vorfinden oder dass eine touristische Nutzung dauerhaft gesichert ist. Wer sich für den aktuellen Stand interessiert, sollte Veröffentlichungen des Bistums Hildesheim, der Gemeinde Holle und des Vereins GEWISS verfolgen.
Schloss Henneckenrode zwischen Denkmalschutz und neuer Zukunft
Die Zukunft von Schloss Henneckenrode ist eng mit der Frage verbunden, wie historische Substanz erhalten und zugleich sinnvoll genutzt werden kann. Das Gebäude war über Jahrhunderte hinweg an wechselnde Aufgaben angepasst: vom Rittergut zum Adelssitz, vom Waisenhaus zur Kinder- und Jugendhilfe und schließlich zu einem Ort, an dem Vereine, Initiativen und Veranstalter über neue Perspektiven sprechen. Jede dieser Phasen hat Spuren hinterlassen und die Anforderungen an die nächste Nutzung erhöht.
Ein besonders sichtbarer Ansatz ist die Initiative Generationen Wohnen im Schloss, kurz GEWISS. Der Verein verfolgt die Idee, in der historischen Anlage einen gemeinschaftlichen und generationsübergreifenden Lebensraum zu entwickeln. Bei öffentlichen Terminen wurde das Vorhaben vorgestellt und über den Stand der Planungen informiert. Die Vision verbindet Wohnen, Gemeinschaft, Denkmalschutz und regionale Identität. Sie zeigt, dass Schloss Henneckenrode nicht ausschließlich als Kulisse für einzelne Veranstaltungen betrachtet werden muss.
Gleichzeitig ist eine solche Entwicklung anspruchsvoll. Ein großes, denkmalgeschütztes Gebäude benötigt regelmäßige Instandhaltung, technische Erneuerung und ein langfristig tragfähiges Finanzierungskonzept. Barrierefreiheit, Brandschutz, Energieversorgung, Sanitäranlagen und moderne Wohnstandards müssen mit historischen Bauteilen in Einklang gebracht werden. Auch der Park, der Teich und die Wirtschaftsgebäude verursachen laufenden Pflegeaufwand. Die Sanierung kann deshalb nicht nur durch kurzfristige Veranstaltungen finanziert werden.
Der Denkmalschutz stellt dabei keine reine Einschränkung dar. Er trägt dazu bei, dass wesentliche Merkmale der Anlage erhalten bleiben und nicht durch beliebige Umbauten verloren gehen. Die geschützte Weserrenaissance-Fassade, die Schlosskirche, die Hofstruktur, die Pavillons und der Park bilden ein zusammenhängendes kulturelles Erbe. Durch Veranstaltungen und Führungen wird dieses Erbe öffentlich wahrnehmbar. Besucher erhalten die Möglichkeit, Geschichte nicht nur in Texten, sondern an einem konkreten Ort zu erleben.
Die Entwicklung des Schlosses sollte deshalb mit transparenter Kommunikation begleitet werden. Für Interessierte sind aktuelle Informationen zu Eigentum, Nutzung, Veranstaltungen, Sanierungsmaßnahmen und Zugangsmöglichkeiten entscheidend. Ältere Presseberichte können wichtige Hintergründe liefern, aber sie beantworten nicht automatisch die Situation im Jahr des eigenen Besuchs. Das gilt besonders für Suchanfragen wie Schloss Henneckenrode verkauft, Schloss Henneckenrode Veranstaltungen oder Schloss Henneckenrode Besichtigung.
Als Veranstaltungsort besitzt Schloss Henneckenrode ein klares Profil. Die Stärke liegt nicht in hoher Kapazität, täglichem Programm oder einer standardisierten Eventinfrastruktur. Sie liegt in der Atmosphäre: Weserrenaissance, historischer Garten, Wasser, ländliche Ruhe, soziale Geschichte und lokale Initiativen. Veranstaltungen wie das Apfelfest passen zu diesem Charakter, weil sie die Umgebung einbeziehen und den Ort nicht auf eine bloße Fotokulisse reduzieren.
Für die Gemeinde Holle ist das Schloss zugleich ein identitätsstiftender Bestandteil der Kulturlandschaft. Gemeinsam mit anderen historischen Anlagen der Umgebung kann Henneckenrode zu einer regionalen Route für Architektur, Geschichte und Natur beitragen. Voraussetzung bleibt, dass Besuche gut organisiert werden und die empfindliche Substanz geschützt wird. Wer Schloss Henneckenrode besucht, sollte daher neugierig, rücksichtsvoll und offen für eine nicht vollständig vorhersehbare Erfahrung sein.
Quellen:
- Gemeinde Holle – Henneckenrode und Schlossgeschichte
- Gemeinde Holle – Tag des offenen Denkmals im Schloss Henneckenrode
- Wohnprojekte-Portal der Stiftung trias – Apfelfest am Schloss
- Denkmalatlas Niedersachsen – Schloss- und Gutsanlage Henneckenrode
- Hildesheimer Allgemeine – Henneckenrode: Jetzt wird das Schloss verkauft
- Hildesheimer Allgemeine – Gemeinschaftliches Wohnen im Schloss Henneckenrode
- SPD-Ortsverein Gemeinde Holle – Besuch beim Gemeinschaftsprojekt
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Schloss Henneckenrode | Apfelfest & Fotos
Schloss Henneckenrode gehört zu den außergewöhnlichen historischen Orten im Landkreis Hildesheim. Die denkmalgeschützte Anlage liegt in Henneckenrode, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Holle, verborgen hinter einer Mauer und einer rundbogigen Toreinfahrt. Wer sich dem Schloss nähert, entdeckt keine gewöhnliche Veranstaltungshalle und kein klassisches Museum, sondern ein gewachsenes Ensemble aus Schlossbau, Wirtschaftshof, Schlosskirche, Park, Teich und landwirtschaftlich geprägter Umgebung. Gerade diese Verbindung macht den Ort für Fotointeressierte, Geschichtsfreunde, Familien und Besucher regionaler Veranstaltungen interessant.
Die Suchbegriffe rund um Schloss Henneckenrode zeigen, dass viele Menschen nach Fotos, dem Apfelfest, Rezensionen, der Geschichte, einer möglichen Besichtigung und der Frage suchen, ob das Schloss verkauft wurde. Diese Themen gehören eng zusammen. Das heutige Bild der Anlage lässt sich nur verstehen, wenn man ihre Entwicklung vom Rittergut über das Schloss der Weserrenaissance und das Waisenhaus bis zum ehemaligen Standort der Kinder- und Jugendhilfe betrachtet. Zugleich steht Henneckenrode für die Frage, wie ein historischer Gebäudekomplex künftig genutzt und erhalten werden kann.
Schloss Henneckenrode ist deshalb weniger ein Ort für beliebige Großveranstaltungen als eine besondere historische Kulisse mit begrenzten, angekündigten Öffnungen. Veranstaltungen wie das Apfelfest oder Führungen am Tag des offenen Denkmals geben Einblicke in Räume, Park und Geschichte. Wer die Anlage besuchen möchte, sollte aktuelle Termine prüfen, Rücksicht auf das denkmalgeschützte Umfeld nehmen und den Besuch als ruhige Entdeckung eines regionalen Kulturortes planen.
Schloss Henneckenrode in Holle: Lage, Fotos und erste Eindrücke
Schloss Henneckenrode liegt an der Adresse Lappenberg 5 in 31188 Holle-Henneckenrode. Die Ortschaft gehört zur Gemeinde Holle in Niedersachsen und liegt in einer stillen, von Wald, Feldern und historischen Orten geprägten Landschaft. Nach Angaben der Gemeinde befindet sich Henneckenrode abseits der Hauptstraßen in einem Tal. Genau diese abgeschiedene Lage prägt den ersten Eindruck: Das Schloss ist nicht als weithin sichtbarer Touristenmagnet inszeniert, sondern liegt hinter einer dicken Mauer, am Wasser und in einer ruhigen Umgebung.
Für Fotos ist diese Situation besonders reizvoll. Ein klassisches Motiv ist die Annäherung durch die rundbogige Toreinfahrt. Dahinter öffnet sich der Blick auf den Schlossbau und den Innenbereich der Anlage. Die westliche Vorderfront besitzt einen Mittelrisalit und Gestaltungselemente, die der Weserrenaissance zugerechnet werden. Die Rückseite ist durch hohe, kräftige Strebepfeiler geprägt. Zusammen mit dem dreiseitigen Wirtschaftshof entsteht ein Ensemble, das auf Bildern deutlich mehr Tiefe besitzt als eine einzelne Gebäudefassade.
Auch die Umgebung bietet charakteristische Motive. Zum geschützten Ensemble gehören zwei Pavillons, der Wirtschaftshof, die frühere Schlosskirche sowie der Landschaftspark mit dem Schlossteich. Der Teich wird von der Nette gespeist und ist ein wichtiger Bestandteil der historischen Landschaft. Je nach Jahreszeit wirken die Perspektiven unterschiedlich: Im Frühjahr treten Parkstrukturen und frisches Grün hervor, im Sommer spiegeln sich Gebäude und Bäume im Wasser, während Herbstfarben die Anlage besonders stimmungsvoll erscheinen lassen. Winteraufnahmen können die klaren Linien des Schlossbaus und der Toreinfahrt betonen.
Wer nach Schloss Henneckenrode Fotos sucht, sollte zwischen historischen Bildquellen und aktuellen Aufnahmen unterscheiden. Historische Dokumente zeigen die Entwicklung der Gebäude und der Nutzung. Aktuelle Fotos vermitteln dagegen den Zustand der Anlage, die Parklandschaft und die Atmosphäre bei öffentlichen Veranstaltungen. Bei einer eigenen Fototour gelten die üblichen Regeln für private Grundstücke und Veranstaltungen: Nicht jeder Bereich ist jederzeit frei zugänglich, Innenräume dürfen nur im Rahmen genehmigter Öffnungen fotografiert werden, und Personen sollten nur mit ihrer Zustimmung erkennbar aufgenommen werden.
Die Umgebung von Holle ergänzt den Besuch. Die Gemeinde wird als eine Region mit mehreren Schlössern und Burgen wahrgenommen. Henneckenrode lässt sich daher in eine größere historische Entdeckungstour einordnen, bleibt aber wegen seiner stillen Lage ein eigenständiger Ort. Wer nicht nur ein einzelnes Fotomotiv sucht, sondern Architektur, Landschaft und Geschichte verbinden möchte, findet hier eine ungewöhnliche Kombination aus Renaissanceanlage, Parkraum und ländlicher Umgebung.
Schloss Henneckenrode Geschichte: Von der Weserrenaissance zum Waisenhaus
Die Geschichte von Schloss Henneckenrode reicht weit vor die heutige Nutzung als Veranstaltungs- und Besichtigungsort zurück. Der Ort war ursprünglich ein Rittergut und lässt sich urkundlich bis in das frühe 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Im Jahr 1293 erwarb Siegfried II., Bischof von Hildesheim, das Gut für das Bistum Hildesheim und gab es der Familie von Heere als Lehen. Nach dem Erlöschen dieses Geschlechts wurde Burchard von Saldern im 16. Jahrhundert Lehnsnehmer. Sein Sohn Heinrich von Saldern ließ das heutige Schloss zwischen 1579 und 1580 errichten.
Der Bau zählt stilistisch zur Weserrenaissance. Diese Epoche ist durch repräsentative Schloss- und Herrenhausanlagen geprägt, die Architektur, Besitzanspruch und landwirtschaftliche Grundlage miteinander verbanden. In Henneckenrode ist diese Verbindung noch an der Gesamtanlage ablesbar. Das Schloss steht nicht isoliert in einem Park, sondern bildet gemeinsam mit Wirtschaftshof, Nebengebäuden, Kirche, Garten und Teich ein historisches Gefüge. Ein Brand im Jahr 1588 führte zu einem Wiederaufbau, über dessen genaue Ausmaße nur begrenzte Informationen vorliegen.
Im Jahr 1684 gelangte das Schloss in den Besitz von Adam Arnold Freiherr von Bocholtz. 1820 kam es an den Hildesheimer Landrentmeister Friedrich Blum. Eine entscheidende Wendung erfolgte durch Blums Testament. Er bestimmte, dass das Schloss nach seinem Tod zu einem Waisenhaus umgewandelt werden sollte. Nach seinem Tod im Jahr 1832 entstand die Blum’sche Waisenhausstiftung. Nach Umbauarbeiten wurde das Waisenhaus 1838 eröffnet. Damit erhielt das Schloss eine soziale Aufgabe, die seine weitere Geschichte wesentlich prägte.
1856 wurden die Barmherzigen Schwestern mit der Betreuung beauftragt. Sie wirkten bis 1946 in Henneckenrode. Danach übernahmen die Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus die Kinderbetreuung, die bis 2007 durch diese Ordensgemeinschaft geprägt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Schloss von 1942 bis 1945 als Wehrmachtslazarett. Solche wechselnden Nutzungen machen die Geschichte des Ortes besonders vielschichtig. Schloss Henneckenrode war nicht nur ein Adelssitz, sondern über lange Zeit auch ein Ort der Fürsorge, des Wohnens, der Bildung und der institutionellen Betreuung.
Bis 2017 wurde die Anlage von der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode des Caritasverbands der Diözese Hildesheim genutzt. Im Schloss lebten rund 30 Kinder und Jugendliche. Die Einrichtung wurde schließlich aufgegeben, weil umfangreiche Baumaßnahmen notwendig waren und die geschätzten Kosten das Stiftungsvermögen überstiegen. Seitdem steht die Frage im Mittelpunkt, wie die historische Substanz gesichert und sinnvoll weitergenutzt werden kann.
Seit 1988 steht die Schloss- und Gutsanlage unter Denkmalschutz. Zum Schutzbereich gehören nicht nur die Fassaden, sondern das Ensemble mit Schloss, Pavillons, Wirtschaftshof, ehemaliger Schlosskirche, Park und Teich. Diese Einordnung erklärt, warum Veränderungen sorgfältig geplant werden müssen. Denkmalschutz bewahrt historische Merkmale, verlangt aber zugleich Konzepte für Unterhalt, Barrierearmut, Sicherheit und zeitgemäße Nutzung.
Schloss Henneckenrode Apfelfest und Veranstaltungen
Das Apfelfest am Schloss Henneckenrode gehört zu den Veranstaltungen, die den historischen Ort auf besonders anschauliche Weise öffnen. Für Samstag, den 10. Oktober 2026, ist ein Apfelfest von 11 bis 17 Uhr angekündigt. Veranstaltungsort ist Schloss Henneckenrode in Holle. Organisiert wird das Fest im Zusammenhang mit dem generationsübergreifenden Wohnprojekt GEWISS e.V. und dem regionalen Veranstaltungsprogramm Rosen & Rüben.
Inhaltlich steht die Zeit der Apfelernte im Mittelpunkt. Vorgesehen sind Äpfel aus dem Schlossgarten, Früchte aus privaten Gärten und Ernten von Streuobstwiesen. Eine mobile Saftpresse soll vor Ort eingesetzt werden. Besucher können dadurch nicht nur fertige Produkte probieren, sondern den Weg von der Frucht zum Saft nachvollziehen. Ein Pomologe informiert über Apfelsorten und Besonderheiten des Kernobsts. Diese fachliche Perspektive macht das Fest auch für Menschen interessant, die sich für Streuobstwiesen, Sortenvielfalt und regionale Lebensmittel interessieren.
Das Apfelfest verbindet Naturerlebnis und Kulturgeschichte. Der historische Park und der Schlossgarten schaffen den Rahmen für einen Tag, der nicht auf laute Unterhaltung, sondern auf Begegnung, Wissen und gemeinsames Erleben ausgerichtet ist. Angekündigt sind außerdem Verpflegung und Aktivitäten für unterschiedliche Altersgruppen. Familien können den Besuch mit einem Spaziergang verbinden, während Erwachsene die Gartenlandschaft, die Architektur und die Geschichte der Anlage entdecken.
In den vergangenen Jahren wurden am Schloss außerdem Tage des offenen Denkmals und Führungen angeboten. Bei einem Termin im September 2025 öffnete der Verein GEWISS die Schlosstür und bot Führungen zur Geschichte des Schlosses und zu seinen jahrhundertelangen Verbindungen mit dem Bistum Hildesheim an. Eine Ausstellung beschäftigte sich mit 450 Jahren Schlossgeschichte. Solche Termine sind besonders wertvoll, weil das Schloss nicht dauerhaft als frei zugängliches Museum betrieben wird.
Die Veranstaltungssuche nach einem Flohmarkt am Schloss Henneckenrode sollte mit Vorsicht betrachtet werden. Einzelne Suchbegriffe können aus früheren Ankündigungen, regionalen Kalendern oder allgemeinen Veranstaltungslisten stammen. Ein dauerhaftes Flohmarktprogramm lässt sich daraus nicht ableiten. Wer gezielt einen Flohmarkt sucht, sollte aktuelle Hinweise der Gemeinde Holle, des Vereins GEWISS und regionaler Veranstaltungsportale prüfen. Gleiches gilt für weitere Veranstaltungen wie Führungen, Gartentermine oder offene Schlossnachmittage.
Für den Besuch des Apfelfests empfiehlt sich eine Anreise mit realistischen Erwartungen. Schloss Henneckenrode ist kein großer Konzertkomplex mit festem Saalplan, Ticketkasse und täglich geöffnetem Besucherzentrum. Die Veranstaltungen entstehen aus lokalen Initiativen und werden je nach Termin unterschiedlich organisiert. Angaben zu Eintritt, Anmeldung, Parkmöglichkeiten und Mitmachangeboten können sich ändern. Verbindlich sind daher die jeweilige Ankündigung und die Hinweise des Veranstalters.
Schlosspark, Schlossteich und Architektur entdecken
Der Schlosspark ist ein wesentlicher Grund, warum Schloss Henneckenrode nicht nur als Bauwerk, sondern als Landschaftsdenkmal wahrgenommen wird. Der Garten entstand vermutlich um 1580 im Zusammenhang mit dem Schlossbau. Seine Gestaltung folgt dem Prinzip einer geometrisch geordneten Renaissanceanlage. Die Verbindung von Haus, Terrasse und Garten sollte ein zusammenhängendes Bild erzeugen. Dadurch wird verständlich, warum der Park bei Veranstaltungen, Fototerminen und Führungen eine ebenso wichtige Rolle spielt wie die Schlossfassade.
Zum Ensemble gehört ein Landschaftspark mit einem etwa 2,6 Hektar großen Teich. Das Wasser wird von der Nette gespeist. Der Schlossteich ist nicht bloß ein dekoratives Element, sondern Teil der historischen Orts- und Gartenstruktur. Er erweitert den Blick über die Gebäude hinaus und schafft wechselnde Perspektiven. Bei ruhigem Wetter können sich Bäume, Uferbereiche und Teile der Anlage im Wasser spiegeln. Für Fotografen ergeben sich dadurch Motive, die Architektur und Natur miteinander verbinden.
Die Wiederherstellung des Schlossteichs war ein wichtiger Schritt im Umgang mit der historischen Anlage. In den Jahren 2012 und 2013 wurde der zuvor verschlammte Teich wiederhergestellt. Auch die Fassaden wurden instand gesetzt. Solche Maßnahmen zeigen, dass Denkmalpflege bei Schloss Henneckenrode nicht nur aus dem Erhalt einzelner Wände besteht. Wasserläufe, Ufer, Wege, Gartenachsen und Gebäude müssen als zusammenhängendes System betrachtet werden.
Architektonisch prägt die Weserrenaissance die Vorderseite des Schlosses. Der Mittelrisalit verleiht der Fassade eine repräsentative Mitte. Die Rückseite mit ihren wuchtigen Strebepfeilern wirkt dagegen stärker von Konstruktion und Erhaltung geprägt. Zusammen mit dem dreiseitigen Wirtschaftshof entsteht eine Vierflügelanlage mit großem Innenhof. Diese Anordnung verweist auf die frühere Funktion als Gutssitz, in dem Wohnen, Verwaltung und landwirtschaftliche Nutzung eng miteinander verbunden waren.
Ein weiterer Bestandteil ist die St.-Josephs-Kirche, die als Schlosskirche im Jahr 1597 von Burchard von Saldern erbaut wurde. Die Kirche gehört heute zur katholischen Pfarrgemeinde St. Hubertus Wohldenberg. Im Schloss selbst sind außerdem verschiedene Kapellenphasen überliefert. Eine Hauskapelle wird bereits 1910 erwähnt; im Jahr 1970 wurde in der Kinderhilfe eine weitere Hauskapelle eingerichtet und konsekriert. Die religiöse Nutzung ergänzt damit die weltliche und soziale Geschichte des Ortes.
Bei einer Besichtigung sollte man die Anlage als geschütztes Ensemble respektieren. Wege, Uferbereiche und Gebäude können je nach Veranstaltung unterschiedlich zugänglich sein. Auch wenn der Park auf Fotos offen und weitläufig wirkt, bedeutet das nicht, dass jeder Bereich jederzeit betreten werden darf. Der besondere Reiz des Schlossparks liegt gerade darin, dass er nicht vollständig kommerzialisiert oder überformt ist. Ruhe, historische Spuren und die Verbindung von Teich, Garten und Architektur bestimmen die Atmosphäre.
Besichtigung, Rezensionen und praktische Hinweise für Besucher
Schloss Henneckenrode ist kein täglich geöffnetes Museum mit festen Öffnungszeiten. Eine Besichtigung ist in der Regel an angekündigte Veranstaltungen, Führungen oder besondere Aktionstage gebunden. Dazu zählen Tage des offenen Denkmals, Führungen durch den Verein GEWISS und thematische Veranstaltungen wie das Apfelfest. Vor einer Anreise sollte deshalb geprüft werden, ob der Termin tatsächlich stattfindet, welche Bereiche geöffnet sind und ob eine Anmeldung erforderlich ist.
Die Adresse lautet Lappenberg 5, 31188 Holle-Henneckenrode. In Veranstaltungsankündigungen können abweichende Ortsbezeichnungen oder Zufahrtsangaben erscheinen, weil die Schlossanlage aus mehreren historischen Bereichen besteht. Für Navigationsgeräte empfiehlt sich die genaue Prüfung der Zieladresse. Da Henneckenrode abseits größerer Hauptstraßen liegt, sollte man für die letzten Kilometer ausreichend Zeit einplanen und auf lokale Beschilderung achten.
Konkrete Angaben zu einem festen Besucherparkplatz, einem Parkhaus oder einer offiziellen Parkregelung sind nicht dauerhaft verfügbar. Bei größeren Veranstaltungen können vor Ort besondere Hinweise gelten. Besucher sollten daher nicht automatisch davon ausgehen, direkt am Schloss parken zu können. Sinnvoll ist es, öffentliche Anreiseinformationen des Veranstalters zu prüfen, Fahrgemeinschaften zu bilden und Zufahrten für Anwohner, Rettungsdienste und landwirtschaftliche Fahrzeuge freizuhalten.
Auch einen klassischen Sitzplan gibt es nicht. Schloss Henneckenrode ist kein standardisierter Veranstaltungsbau mit nummerierten Reihen, Logen oder einer einheitlichen Saalkapazität. Die Nutzung hängt vom jeweiligen Termin ab. Ein Apfelfest im Schlossgarten, eine Führung durch die Geschichte der Anlage und ein Tag des offenen Denkmals haben unterschiedliche Abläufe und Aufenthaltsbereiche. Fragen zu Sitzplätzen, Barrierefreiheit, Toiletten, Bewirtung oder wettergeschützten Bereichen sollten deshalb direkt beim jeweiligen Veranstalter geklärt werden.
Bei der Suche nach Schloss Henneckenrode Rezensionen ist ebenfalls eine differenzierte Betrachtung wichtig. Online-Bewertungen können sich auf einzelne Veranstaltungen, die Außenansicht, Führungen oder allgemeine Besuchserfahrungen beziehen. Sie beschreiben nicht automatisch die gesamte historische Anlage und ersetzen keine aktuelle Veranstaltungsinformation. Bei einem denkmalgeschützten Ort mit wechselnder Zugänglichkeit sind persönliche Eindrücke besonders stark vom jeweiligen Termin abhängig.
Die Frage, ob Schloss Henneckenrode verkauft wurde, bezieht sich auf eine frühere Verkaufsabsicht. 2018 wurde berichtet, dass Schloss, Teich und Land für rund 1,1 Millionen Euro angeboten werden sollten. Später wurde der Verkauf beziehungsweise die weitere Entwicklung mit Sanierungsbedarf, Eigentumsfragen und möglichen Nutzungskonzepten verbunden. Daraus folgt nicht, dass Besucher heute ein regulär käufliches Objekt vorfinden oder dass eine touristische Nutzung dauerhaft gesichert ist. Wer sich für den aktuellen Stand interessiert, sollte Veröffentlichungen des Bistums Hildesheim, der Gemeinde Holle und des Vereins GEWISS verfolgen.
Schloss Henneckenrode zwischen Denkmalschutz und neuer Zukunft
Die Zukunft von Schloss Henneckenrode ist eng mit der Frage verbunden, wie historische Substanz erhalten und zugleich sinnvoll genutzt werden kann. Das Gebäude war über Jahrhunderte hinweg an wechselnde Aufgaben angepasst: vom Rittergut zum Adelssitz, vom Waisenhaus zur Kinder- und Jugendhilfe und schließlich zu einem Ort, an dem Vereine, Initiativen und Veranstalter über neue Perspektiven sprechen. Jede dieser Phasen hat Spuren hinterlassen und die Anforderungen an die nächste Nutzung erhöht.
Ein besonders sichtbarer Ansatz ist die Initiative Generationen Wohnen im Schloss, kurz GEWISS. Der Verein verfolgt die Idee, in der historischen Anlage einen gemeinschaftlichen und generationsübergreifenden Lebensraum zu entwickeln. Bei öffentlichen Terminen wurde das Vorhaben vorgestellt und über den Stand der Planungen informiert. Die Vision verbindet Wohnen, Gemeinschaft, Denkmalschutz und regionale Identität. Sie zeigt, dass Schloss Henneckenrode nicht ausschließlich als Kulisse für einzelne Veranstaltungen betrachtet werden muss.
Gleichzeitig ist eine solche Entwicklung anspruchsvoll. Ein großes, denkmalgeschütztes Gebäude benötigt regelmäßige Instandhaltung, technische Erneuerung und ein langfristig tragfähiges Finanzierungskonzept. Barrierefreiheit, Brandschutz, Energieversorgung, Sanitäranlagen und moderne Wohnstandards müssen mit historischen Bauteilen in Einklang gebracht werden. Auch der Park, der Teich und die Wirtschaftsgebäude verursachen laufenden Pflegeaufwand. Die Sanierung kann deshalb nicht nur durch kurzfristige Veranstaltungen finanziert werden.
Der Denkmalschutz stellt dabei keine reine Einschränkung dar. Er trägt dazu bei, dass wesentliche Merkmale der Anlage erhalten bleiben und nicht durch beliebige Umbauten verloren gehen. Die geschützte Weserrenaissance-Fassade, die Schlosskirche, die Hofstruktur, die Pavillons und der Park bilden ein zusammenhängendes kulturelles Erbe. Durch Veranstaltungen und Führungen wird dieses Erbe öffentlich wahrnehmbar. Besucher erhalten die Möglichkeit, Geschichte nicht nur in Texten, sondern an einem konkreten Ort zu erleben.
Die Entwicklung des Schlosses sollte deshalb mit transparenter Kommunikation begleitet werden. Für Interessierte sind aktuelle Informationen zu Eigentum, Nutzung, Veranstaltungen, Sanierungsmaßnahmen und Zugangsmöglichkeiten entscheidend. Ältere Presseberichte können wichtige Hintergründe liefern, aber sie beantworten nicht automatisch die Situation im Jahr des eigenen Besuchs. Das gilt besonders für Suchanfragen wie Schloss Henneckenrode verkauft, Schloss Henneckenrode Veranstaltungen oder Schloss Henneckenrode Besichtigung.
Als Veranstaltungsort besitzt Schloss Henneckenrode ein klares Profil. Die Stärke liegt nicht in hoher Kapazität, täglichem Programm oder einer standardisierten Eventinfrastruktur. Sie liegt in der Atmosphäre: Weserrenaissance, historischer Garten, Wasser, ländliche Ruhe, soziale Geschichte und lokale Initiativen. Veranstaltungen wie das Apfelfest passen zu diesem Charakter, weil sie die Umgebung einbeziehen und den Ort nicht auf eine bloße Fotokulisse reduzieren.
Für die Gemeinde Holle ist das Schloss zugleich ein identitätsstiftender Bestandteil der Kulturlandschaft. Gemeinsam mit anderen historischen Anlagen der Umgebung kann Henneckenrode zu einer regionalen Route für Architektur, Geschichte und Natur beitragen. Voraussetzung bleibt, dass Besuche gut organisiert werden und die empfindliche Substanz geschützt wird. Wer Schloss Henneckenrode besucht, sollte daher neugierig, rücksichtsvoll und offen für eine nicht vollständig vorhersehbare Erfahrung sein.
Quellen:
- Gemeinde Holle – Henneckenrode und Schlossgeschichte
- Gemeinde Holle – Tag des offenen Denkmals im Schloss Henneckenrode
- Wohnprojekte-Portal der Stiftung trias – Apfelfest am Schloss
- Denkmalatlas Niedersachsen – Schloss- und Gutsanlage Henneckenrode
- Hildesheimer Allgemeine – Henneckenrode: Jetzt wird das Schloss verkauft
- Hildesheimer Allgemeine – Gemeinschaftliches Wohnen im Schloss Henneckenrode
- SPD-Ortsverein Gemeinde Holle – Besuch beim Gemeinschaftsprojekt
Schloss Henneckenrode | Apfelfest & Fotos
Schloss Henneckenrode gehört zu den außergewöhnlichen historischen Orten im Landkreis Hildesheim. Die denkmalgeschützte Anlage liegt in Henneckenrode, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Holle, verborgen hinter einer Mauer und einer rundbogigen Toreinfahrt. Wer sich dem Schloss nähert, entdeckt keine gewöhnliche Veranstaltungshalle und kein klassisches Museum, sondern ein gewachsenes Ensemble aus Schlossbau, Wirtschaftshof, Schlosskirche, Park, Teich und landwirtschaftlich geprägter Umgebung. Gerade diese Verbindung macht den Ort für Fotointeressierte, Geschichtsfreunde, Familien und Besucher regionaler Veranstaltungen interessant.
Die Suchbegriffe rund um Schloss Henneckenrode zeigen, dass viele Menschen nach Fotos, dem Apfelfest, Rezensionen, der Geschichte, einer möglichen Besichtigung und der Frage suchen, ob das Schloss verkauft wurde. Diese Themen gehören eng zusammen. Das heutige Bild der Anlage lässt sich nur verstehen, wenn man ihre Entwicklung vom Rittergut über das Schloss der Weserrenaissance und das Waisenhaus bis zum ehemaligen Standort der Kinder- und Jugendhilfe betrachtet. Zugleich steht Henneckenrode für die Frage, wie ein historischer Gebäudekomplex künftig genutzt und erhalten werden kann.
Schloss Henneckenrode ist deshalb weniger ein Ort für beliebige Großveranstaltungen als eine besondere historische Kulisse mit begrenzten, angekündigten Öffnungen. Veranstaltungen wie das Apfelfest oder Führungen am Tag des offenen Denkmals geben Einblicke in Räume, Park und Geschichte. Wer die Anlage besuchen möchte, sollte aktuelle Termine prüfen, Rücksicht auf das denkmalgeschützte Umfeld nehmen und den Besuch als ruhige Entdeckung eines regionalen Kulturortes planen.
Schloss Henneckenrode in Holle: Lage, Fotos und erste Eindrücke
Schloss Henneckenrode liegt an der Adresse Lappenberg 5 in 31188 Holle-Henneckenrode. Die Ortschaft gehört zur Gemeinde Holle in Niedersachsen und liegt in einer stillen, von Wald, Feldern und historischen Orten geprägten Landschaft. Nach Angaben der Gemeinde befindet sich Henneckenrode abseits der Hauptstraßen in einem Tal. Genau diese abgeschiedene Lage prägt den ersten Eindruck: Das Schloss ist nicht als weithin sichtbarer Touristenmagnet inszeniert, sondern liegt hinter einer dicken Mauer, am Wasser und in einer ruhigen Umgebung.
Für Fotos ist diese Situation besonders reizvoll. Ein klassisches Motiv ist die Annäherung durch die rundbogige Toreinfahrt. Dahinter öffnet sich der Blick auf den Schlossbau und den Innenbereich der Anlage. Die westliche Vorderfront besitzt einen Mittelrisalit und Gestaltungselemente, die der Weserrenaissance zugerechnet werden. Die Rückseite ist durch hohe, kräftige Strebepfeiler geprägt. Zusammen mit dem dreiseitigen Wirtschaftshof entsteht ein Ensemble, das auf Bildern deutlich mehr Tiefe besitzt als eine einzelne Gebäudefassade.
Auch die Umgebung bietet charakteristische Motive. Zum geschützten Ensemble gehören zwei Pavillons, der Wirtschaftshof, die frühere Schlosskirche sowie der Landschaftspark mit dem Schlossteich. Der Teich wird von der Nette gespeist und ist ein wichtiger Bestandteil der historischen Landschaft. Je nach Jahreszeit wirken die Perspektiven unterschiedlich: Im Frühjahr treten Parkstrukturen und frisches Grün hervor, im Sommer spiegeln sich Gebäude und Bäume im Wasser, während Herbstfarben die Anlage besonders stimmungsvoll erscheinen lassen. Winteraufnahmen können die klaren Linien des Schlossbaus und der Toreinfahrt betonen.
Wer nach Schloss Henneckenrode Fotos sucht, sollte zwischen historischen Bildquellen und aktuellen Aufnahmen unterscheiden. Historische Dokumente zeigen die Entwicklung der Gebäude und der Nutzung. Aktuelle Fotos vermitteln dagegen den Zustand der Anlage, die Parklandschaft und die Atmosphäre bei öffentlichen Veranstaltungen. Bei einer eigenen Fototour gelten die üblichen Regeln für private Grundstücke und Veranstaltungen: Nicht jeder Bereich ist jederzeit frei zugänglich, Innenräume dürfen nur im Rahmen genehmigter Öffnungen fotografiert werden, und Personen sollten nur mit ihrer Zustimmung erkennbar aufgenommen werden.
Die Umgebung von Holle ergänzt den Besuch. Die Gemeinde wird als eine Region mit mehreren Schlössern und Burgen wahrgenommen. Henneckenrode lässt sich daher in eine größere historische Entdeckungstour einordnen, bleibt aber wegen seiner stillen Lage ein eigenständiger Ort. Wer nicht nur ein einzelnes Fotomotiv sucht, sondern Architektur, Landschaft und Geschichte verbinden möchte, findet hier eine ungewöhnliche Kombination aus Renaissanceanlage, Parkraum und ländlicher Umgebung.
Schloss Henneckenrode Geschichte: Von der Weserrenaissance zum Waisenhaus
Die Geschichte von Schloss Henneckenrode reicht weit vor die heutige Nutzung als Veranstaltungs- und Besichtigungsort zurück. Der Ort war ursprünglich ein Rittergut und lässt sich urkundlich bis in das frühe 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Im Jahr 1293 erwarb Siegfried II., Bischof von Hildesheim, das Gut für das Bistum Hildesheim und gab es der Familie von Heere als Lehen. Nach dem Erlöschen dieses Geschlechts wurde Burchard von Saldern im 16. Jahrhundert Lehnsnehmer. Sein Sohn Heinrich von Saldern ließ das heutige Schloss zwischen 1579 und 1580 errichten.
Der Bau zählt stilistisch zur Weserrenaissance. Diese Epoche ist durch repräsentative Schloss- und Herrenhausanlagen geprägt, die Architektur, Besitzanspruch und landwirtschaftliche Grundlage miteinander verbanden. In Henneckenrode ist diese Verbindung noch an der Gesamtanlage ablesbar. Das Schloss steht nicht isoliert in einem Park, sondern bildet gemeinsam mit Wirtschaftshof, Nebengebäuden, Kirche, Garten und Teich ein historisches Gefüge. Ein Brand im Jahr 1588 führte zu einem Wiederaufbau, über dessen genaue Ausmaße nur begrenzte Informationen vorliegen.
Im Jahr 1684 gelangte das Schloss in den Besitz von Adam Arnold Freiherr von Bocholtz. 1820 kam es an den Hildesheimer Landrentmeister Friedrich Blum. Eine entscheidende Wendung erfolgte durch Blums Testament. Er bestimmte, dass das Schloss nach seinem Tod zu einem Waisenhaus umgewandelt werden sollte. Nach seinem Tod im Jahr 1832 entstand die Blum’sche Waisenhausstiftung. Nach Umbauarbeiten wurde das Waisenhaus 1838 eröffnet. Damit erhielt das Schloss eine soziale Aufgabe, die seine weitere Geschichte wesentlich prägte.
1856 wurden die Barmherzigen Schwestern mit der Betreuung beauftragt. Sie wirkten bis 1946 in Henneckenrode. Danach übernahmen die Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus die Kinderbetreuung, die bis 2007 durch diese Ordensgemeinschaft geprägt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Schloss von 1942 bis 1945 als Wehrmachtslazarett. Solche wechselnden Nutzungen machen die Geschichte des Ortes besonders vielschichtig. Schloss Henneckenrode war nicht nur ein Adelssitz, sondern über lange Zeit auch ein Ort der Fürsorge, des Wohnens, der Bildung und der institutionellen Betreuung.
Bis 2017 wurde die Anlage von der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode des Caritasverbands der Diözese Hildesheim genutzt. Im Schloss lebten rund 30 Kinder und Jugendliche. Die Einrichtung wurde schließlich aufgegeben, weil umfangreiche Baumaßnahmen notwendig waren und die geschätzten Kosten das Stiftungsvermögen überstiegen. Seitdem steht die Frage im Mittelpunkt, wie die historische Substanz gesichert und sinnvoll weitergenutzt werden kann.
Seit 1988 steht die Schloss- und Gutsanlage unter Denkmalschutz. Zum Schutzbereich gehören nicht nur die Fassaden, sondern das Ensemble mit Schloss, Pavillons, Wirtschaftshof, ehemaliger Schlosskirche, Park und Teich. Diese Einordnung erklärt, warum Veränderungen sorgfältig geplant werden müssen. Denkmalschutz bewahrt historische Merkmale, verlangt aber zugleich Konzepte für Unterhalt, Barrierearmut, Sicherheit und zeitgemäße Nutzung.
Schloss Henneckenrode Apfelfest und Veranstaltungen
Das Apfelfest am Schloss Henneckenrode gehört zu den Veranstaltungen, die den historischen Ort auf besonders anschauliche Weise öffnen. Für Samstag, den 10. Oktober 2026, ist ein Apfelfest von 11 bis 17 Uhr angekündigt. Veranstaltungsort ist Schloss Henneckenrode in Holle. Organisiert wird das Fest im Zusammenhang mit dem generationsübergreifenden Wohnprojekt GEWISS e.V. und dem regionalen Veranstaltungsprogramm Rosen & Rüben.
Inhaltlich steht die Zeit der Apfelernte im Mittelpunkt. Vorgesehen sind Äpfel aus dem Schlossgarten, Früchte aus privaten Gärten und Ernten von Streuobstwiesen. Eine mobile Saftpresse soll vor Ort eingesetzt werden. Besucher können dadurch nicht nur fertige Produkte probieren, sondern den Weg von der Frucht zum Saft nachvollziehen. Ein Pomologe informiert über Apfelsorten und Besonderheiten des Kernobsts. Diese fachliche Perspektive macht das Fest auch für Menschen interessant, die sich für Streuobstwiesen, Sortenvielfalt und regionale Lebensmittel interessieren.
Das Apfelfest verbindet Naturerlebnis und Kulturgeschichte. Der historische Park und der Schlossgarten schaffen den Rahmen für einen Tag, der nicht auf laute Unterhaltung, sondern auf Begegnung, Wissen und gemeinsames Erleben ausgerichtet ist. Angekündigt sind außerdem Verpflegung und Aktivitäten für unterschiedliche Altersgruppen. Familien können den Besuch mit einem Spaziergang verbinden, während Erwachsene die Gartenlandschaft, die Architektur und die Geschichte der Anlage entdecken.
In den vergangenen Jahren wurden am Schloss außerdem Tage des offenen Denkmals und Führungen angeboten. Bei einem Termin im September 2025 öffnete der Verein GEWISS die Schlosstür und bot Führungen zur Geschichte des Schlosses und zu seinen jahrhundertelangen Verbindungen mit dem Bistum Hildesheim an. Eine Ausstellung beschäftigte sich mit 450 Jahren Schlossgeschichte. Solche Termine sind besonders wertvoll, weil das Schloss nicht dauerhaft als frei zugängliches Museum betrieben wird.
Die Veranstaltungssuche nach einem Flohmarkt am Schloss Henneckenrode sollte mit Vorsicht betrachtet werden. Einzelne Suchbegriffe können aus früheren Ankündigungen, regionalen Kalendern oder allgemeinen Veranstaltungslisten stammen. Ein dauerhaftes Flohmarktprogramm lässt sich daraus nicht ableiten. Wer gezielt einen Flohmarkt sucht, sollte aktuelle Hinweise der Gemeinde Holle, des Vereins GEWISS und regionaler Veranstaltungsportale prüfen. Gleiches gilt für weitere Veranstaltungen wie Führungen, Gartentermine oder offene Schlossnachmittage.
Für den Besuch des Apfelfests empfiehlt sich eine Anreise mit realistischen Erwartungen. Schloss Henneckenrode ist kein großer Konzertkomplex mit festem Saalplan, Ticketkasse und täglich geöffnetem Besucherzentrum. Die Veranstaltungen entstehen aus lokalen Initiativen und werden je nach Termin unterschiedlich organisiert. Angaben zu Eintritt, Anmeldung, Parkmöglichkeiten und Mitmachangeboten können sich ändern. Verbindlich sind daher die jeweilige Ankündigung und die Hinweise des Veranstalters.
Schlosspark, Schlossteich und Architektur entdecken
Der Schlosspark ist ein wesentlicher Grund, warum Schloss Henneckenrode nicht nur als Bauwerk, sondern als Landschaftsdenkmal wahrgenommen wird. Der Garten entstand vermutlich um 1580 im Zusammenhang mit dem Schlossbau. Seine Gestaltung folgt dem Prinzip einer geometrisch geordneten Renaissanceanlage. Die Verbindung von Haus, Terrasse und Garten sollte ein zusammenhängendes Bild erzeugen. Dadurch wird verständlich, warum der Park bei Veranstaltungen, Fototerminen und Führungen eine ebenso wichtige Rolle spielt wie die Schlossfassade.
Zum Ensemble gehört ein Landschaftspark mit einem etwa 2,6 Hektar großen Teich. Das Wasser wird von der Nette gespeist. Der Schlossteich ist nicht bloß ein dekoratives Element, sondern Teil der historischen Orts- und Gartenstruktur. Er erweitert den Blick über die Gebäude hinaus und schafft wechselnde Perspektiven. Bei ruhigem Wetter können sich Bäume, Uferbereiche und Teile der Anlage im Wasser spiegeln. Für Fotografen ergeben sich dadurch Motive, die Architektur und Natur miteinander verbinden.
Die Wiederherstellung des Schlossteichs war ein wichtiger Schritt im Umgang mit der historischen Anlage. In den Jahren 2012 und 2013 wurde der zuvor verschlammte Teich wiederhergestellt. Auch die Fassaden wurden instand gesetzt. Solche Maßnahmen zeigen, dass Denkmalpflege bei Schloss Henneckenrode nicht nur aus dem Erhalt einzelner Wände besteht. Wasserläufe, Ufer, Wege, Gartenachsen und Gebäude müssen als zusammenhängendes System betrachtet werden.
Architektonisch prägt die Weserrenaissance die Vorderseite des Schlosses. Der Mittelrisalit verleiht der Fassade eine repräsentative Mitte. Die Rückseite mit ihren wuchtigen Strebepfeilern wirkt dagegen stärker von Konstruktion und Erhaltung geprägt. Zusammen mit dem dreiseitigen Wirtschaftshof entsteht eine Vierflügelanlage mit großem Innenhof. Diese Anordnung verweist auf die frühere Funktion als Gutssitz, in dem Wohnen, Verwaltung und landwirtschaftliche Nutzung eng miteinander verbunden waren.
Ein weiterer Bestandteil ist die St.-Josephs-Kirche, die als Schlosskirche im Jahr 1597 von Burchard von Saldern erbaut wurde. Die Kirche gehört heute zur katholischen Pfarrgemeinde St. Hubertus Wohldenberg. Im Schloss selbst sind außerdem verschiedene Kapellenphasen überliefert. Eine Hauskapelle wird bereits 1910 erwähnt; im Jahr 1970 wurde in der Kinderhilfe eine weitere Hauskapelle eingerichtet und konsekriert. Die religiöse Nutzung ergänzt damit die weltliche und soziale Geschichte des Ortes.
Bei einer Besichtigung sollte man die Anlage als geschütztes Ensemble respektieren. Wege, Uferbereiche und Gebäude können je nach Veranstaltung unterschiedlich zugänglich sein. Auch wenn der Park auf Fotos offen und weitläufig wirkt, bedeutet das nicht, dass jeder Bereich jederzeit betreten werden darf. Der besondere Reiz des Schlossparks liegt gerade darin, dass er nicht vollständig kommerzialisiert oder überformt ist. Ruhe, historische Spuren und die Verbindung von Teich, Garten und Architektur bestimmen die Atmosphäre.
Besichtigung, Rezensionen und praktische Hinweise für Besucher
Schloss Henneckenrode ist kein täglich geöffnetes Museum mit festen Öffnungszeiten. Eine Besichtigung ist in der Regel an angekündigte Veranstaltungen, Führungen oder besondere Aktionstage gebunden. Dazu zählen Tage des offenen Denkmals, Führungen durch den Verein GEWISS und thematische Veranstaltungen wie das Apfelfest. Vor einer Anreise sollte deshalb geprüft werden, ob der Termin tatsächlich stattfindet, welche Bereiche geöffnet sind und ob eine Anmeldung erforderlich ist.
Die Adresse lautet Lappenberg 5, 31188 Holle-Henneckenrode. In Veranstaltungsankündigungen können abweichende Ortsbezeichnungen oder Zufahrtsangaben erscheinen, weil die Schlossanlage aus mehreren historischen Bereichen besteht. Für Navigationsgeräte empfiehlt sich die genaue Prüfung der Zieladresse. Da Henneckenrode abseits größerer Hauptstraßen liegt, sollte man für die letzten Kilometer ausreichend Zeit einplanen und auf lokale Beschilderung achten.
Konkrete Angaben zu einem festen Besucherparkplatz, einem Parkhaus oder einer offiziellen Parkregelung sind nicht dauerhaft verfügbar. Bei größeren Veranstaltungen können vor Ort besondere Hinweise gelten. Besucher sollten daher nicht automatisch davon ausgehen, direkt am Schloss parken zu können. Sinnvoll ist es, öffentliche Anreiseinformationen des Veranstalters zu prüfen, Fahrgemeinschaften zu bilden und Zufahrten für Anwohner, Rettungsdienste und landwirtschaftliche Fahrzeuge freizuhalten.
Auch einen klassischen Sitzplan gibt es nicht. Schloss Henneckenrode ist kein standardisierter Veranstaltungsbau mit nummerierten Reihen, Logen oder einer einheitlichen Saalkapazität. Die Nutzung hängt vom jeweiligen Termin ab. Ein Apfelfest im Schlossgarten, eine Führung durch die Geschichte der Anlage und ein Tag des offenen Denkmals haben unterschiedliche Abläufe und Aufenthaltsbereiche. Fragen zu Sitzplätzen, Barrierefreiheit, Toiletten, Bewirtung oder wettergeschützten Bereichen sollten deshalb direkt beim jeweiligen Veranstalter geklärt werden.
Bei der Suche nach Schloss Henneckenrode Rezensionen ist ebenfalls eine differenzierte Betrachtung wichtig. Online-Bewertungen können sich auf einzelne Veranstaltungen, die Außenansicht, Führungen oder allgemeine Besuchserfahrungen beziehen. Sie beschreiben nicht automatisch die gesamte historische Anlage und ersetzen keine aktuelle Veranstaltungsinformation. Bei einem denkmalgeschützten Ort mit wechselnder Zugänglichkeit sind persönliche Eindrücke besonders stark vom jeweiligen Termin abhängig.
Die Frage, ob Schloss Henneckenrode verkauft wurde, bezieht sich auf eine frühere Verkaufsabsicht. 2018 wurde berichtet, dass Schloss, Teich und Land für rund 1,1 Millionen Euro angeboten werden sollten. Später wurde der Verkauf beziehungsweise die weitere Entwicklung mit Sanierungsbedarf, Eigentumsfragen und möglichen Nutzungskonzepten verbunden. Daraus folgt nicht, dass Besucher heute ein regulär käufliches Objekt vorfinden oder dass eine touristische Nutzung dauerhaft gesichert ist. Wer sich für den aktuellen Stand interessiert, sollte Veröffentlichungen des Bistums Hildesheim, der Gemeinde Holle und des Vereins GEWISS verfolgen.
Schloss Henneckenrode zwischen Denkmalschutz und neuer Zukunft
Die Zukunft von Schloss Henneckenrode ist eng mit der Frage verbunden, wie historische Substanz erhalten und zugleich sinnvoll genutzt werden kann. Das Gebäude war über Jahrhunderte hinweg an wechselnde Aufgaben angepasst: vom Rittergut zum Adelssitz, vom Waisenhaus zur Kinder- und Jugendhilfe und schließlich zu einem Ort, an dem Vereine, Initiativen und Veranstalter über neue Perspektiven sprechen. Jede dieser Phasen hat Spuren hinterlassen und die Anforderungen an die nächste Nutzung erhöht.
Ein besonders sichtbarer Ansatz ist die Initiative Generationen Wohnen im Schloss, kurz GEWISS. Der Verein verfolgt die Idee, in der historischen Anlage einen gemeinschaftlichen und generationsübergreifenden Lebensraum zu entwickeln. Bei öffentlichen Terminen wurde das Vorhaben vorgestellt und über den Stand der Planungen informiert. Die Vision verbindet Wohnen, Gemeinschaft, Denkmalschutz und regionale Identität. Sie zeigt, dass Schloss Henneckenrode nicht ausschließlich als Kulisse für einzelne Veranstaltungen betrachtet werden muss.
Gleichzeitig ist eine solche Entwicklung anspruchsvoll. Ein großes, denkmalgeschütztes Gebäude benötigt regelmäßige Instandhaltung, technische Erneuerung und ein langfristig tragfähiges Finanzierungskonzept. Barrierefreiheit, Brandschutz, Energieversorgung, Sanitäranlagen und moderne Wohnstandards müssen mit historischen Bauteilen in Einklang gebracht werden. Auch der Park, der Teich und die Wirtschaftsgebäude verursachen laufenden Pflegeaufwand. Die Sanierung kann deshalb nicht nur durch kurzfristige Veranstaltungen finanziert werden.
Der Denkmalschutz stellt dabei keine reine Einschränkung dar. Er trägt dazu bei, dass wesentliche Merkmale der Anlage erhalten bleiben und nicht durch beliebige Umbauten verloren gehen. Die geschützte Weserrenaissance-Fassade, die Schlosskirche, die Hofstruktur, die Pavillons und der Park bilden ein zusammenhängendes kulturelles Erbe. Durch Veranstaltungen und Führungen wird dieses Erbe öffentlich wahrnehmbar. Besucher erhalten die Möglichkeit, Geschichte nicht nur in Texten, sondern an einem konkreten Ort zu erleben.
Die Entwicklung des Schlosses sollte deshalb mit transparenter Kommunikation begleitet werden. Für Interessierte sind aktuelle Informationen zu Eigentum, Nutzung, Veranstaltungen, Sanierungsmaßnahmen und Zugangsmöglichkeiten entscheidend. Ältere Presseberichte können wichtige Hintergründe liefern, aber sie beantworten nicht automatisch die Situation im Jahr des eigenen Besuchs. Das gilt besonders für Suchanfragen wie Schloss Henneckenrode verkauft, Schloss Henneckenrode Veranstaltungen oder Schloss Henneckenrode Besichtigung.
Als Veranstaltungsort besitzt Schloss Henneckenrode ein klares Profil. Die Stärke liegt nicht in hoher Kapazität, täglichem Programm oder einer standardisierten Eventinfrastruktur. Sie liegt in der Atmosphäre: Weserrenaissance, historischer Garten, Wasser, ländliche Ruhe, soziale Geschichte und lokale Initiativen. Veranstaltungen wie das Apfelfest passen zu diesem Charakter, weil sie die Umgebung einbeziehen und den Ort nicht auf eine bloße Fotokulisse reduzieren.
Für die Gemeinde Holle ist das Schloss zugleich ein identitätsstiftender Bestandteil der Kulturlandschaft. Gemeinsam mit anderen historischen Anlagen der Umgebung kann Henneckenrode zu einer regionalen Route für Architektur, Geschichte und Natur beitragen. Voraussetzung bleibt, dass Besuche gut organisiert werden und die empfindliche Substanz geschützt wird. Wer Schloss Henneckenrode besucht, sollte daher neugierig, rücksichtsvoll und offen für eine nicht vollständig vorhersehbare Erfahrung sein.
Quellen:
- Gemeinde Holle – Henneckenrode und Schlossgeschichte
- Gemeinde Holle – Tag des offenen Denkmals im Schloss Henneckenrode
- Wohnprojekte-Portal der Stiftung trias – Apfelfest am Schloss
- Denkmalatlas Niedersachsen – Schloss- und Gutsanlage Henneckenrode
- Hildesheimer Allgemeine – Henneckenrode: Jetzt wird das Schloss verkauft
- Hildesheimer Allgemeine – Gemeinschaftliches Wohnen im Schloss Henneckenrode
- SPD-Ortsverein Gemeinde Holle – Besuch beim Gemeinschaftsprojekt
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