Frauen-Labyrinth-Projekt Region Hildesheim e.V.
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Hildesheim

Rathaus, Markt 1, 31134 Hildesheim, Deutschland

Frauen-Labyrinth-Projekt Hildesheim | Frauenlabyrinth & Netzwerk

Das Frauen-Labyrinth-Projekt Region Hildesheim e.V. steht für eine besondere Verbindung aus Frauengeschichte, Frauenkultur, Naturerlebnis und gesellschaftlicher Begegnung. Im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung steht das Rosenlabyrinth im Ernst-Ehrlicher-Park in Hildesheim. Der Ort wurde 2006 eingeweiht und ist als von Frauen initiierter und verwalteter Platz allen Menschen zugänglich. Damit ist das Projekt keine klassische Veranstaltungshalle und auch kein dauerhaft besetztes Frauenzentrum mit festen Öffnungszeiten, sondern ein zivilgesellschaftliches Kultur- und Bildungsprojekt mit einem sichtbaren Ort im öffentlichen Raum.

Die angegebene Adresse Markt 1, 31134 Hildesheim, verweist auf das Hildesheimer Rathaus und steht im Zusammenhang mit der Gleichstellungsarbeit der Stadt. Das Rosenlabyrinth selbst befindet sich im Ernst-Ehrlicher-Park. Historisch engagierte sich der Verein unter anderem für die Erinnerung an Frauen aus Hildesheim und der Region, für Bildungsangebote, Ausstellungen, Rundgänge und Begegnungen. Nach Angaben der Stadt Hildesheim wird die Arbeit des ehemaligen Vereins heute durch die Fraueninitiative Rosenlabyrinth Hildesheim sowie durch Kooperationen mit der Gleichstellungsstelle, dem FrauenkirchOrt St. Magdalenen und weiteren Partnern weitergeführt.

Wer nach Frauenlabyrinth, Frauennetzwerk Hildesheim, Frauengruppe Hildesheim oder Frauengeschichte Hildesheim sucht, findet hier einen Ort, an dem symbolische Wege und historische Inhalte zusammengehören. Das Labyrinth lädt zum langsamen Gehen und Innehalten ein, während die begleitenden Projekte den Blick auf Frauen, ihre Biografien, ihre Leistungen und ihre gesellschaftlichen Handlungsspielräume richten. Der Besuch kann deshalb sowohl ein Naturerlebnis als auch ein kultureller und historischer Ausflug sein.

Frauenlabyrinth Hildesheim und Rosenlabyrinth im Ernst-Ehrlicher-Park

Das Rosenlabyrinth im Ernst-Ehrlicher-Park ist das bekannteste sichtbare Ergebnis des Frauen-Labyrinth-Projekts Region Hildesheim. Es wurde im Jahr 2006 eingeweiht und als öffentlicher Ort der Begegnung angelegt. In der Stadt Hildesheim wird das Labyrinth als Platz beschrieben, der allen Menschen offensteht. Diese Zugänglichkeit ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts: Das Projekt richtet sich nicht ausschließlich an eine geschlossene Frauengruppe, sondern macht Themen von Frauen, Erinnerung und Gleichstellung im öffentlichen Raum sichtbar und für eine breite Öffentlichkeit erfahrbar.

Ein Labyrinth unterscheidet sich von einem klassischen Irrgarten. Im Vordergrund steht nicht das Verlaufen oder das Finden mehrerer möglicher Ausgänge, sondern ein Weg, der in einer verschlungenen Form zur Mitte und wieder nach außen führt. Diese Struktur kann symbolisch für Lebenswege, Übergänge, Umwege, Entscheidungen und neue Perspektiven stehen. Beim Rosenlabyrinth in Hildesheim wird diese Symbolik mit einem gestalteten Naturraum verbunden. Der Weg kann in Ruhe begangen werden und eröffnet dadurch eine andere Form der Aufmerksamkeit als ein gewöhnlicher Spaziergang durch einen Park.

Das Rosenlabyrinth verbindet mehrere Ebenen. Es ist zunächst ein Garten- und Naturort im Ernst-Ehrlicher-Park. Gleichzeitig ist es ein Erinnerungsort, weil das Projekt mit der Geschichte und den Perspektiven von Frauen verbunden ist. Darüber hinaus dient es als Kultur- und Begegnungsraum. In früheren Ankündigungen wurden Begehungen, Jahreszeitenfeste, Feuerrituale und weitere gemeinschaftliche Aktivitäten beschrieben. Solche Angebote machen aus dem Labyrinth keinen anonymen Parkbestandteil, sondern einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Gespräche führen und gemeinsame Erfahrungen machen können.

Für Besucherinnen und Besucher ist wichtig, zwischen dem Projekt als Verein beziehungsweise Initiative und dem Labyrinth als öffentlichem Ort zu unterscheiden. Die Vereinsadresse im Rathaus ist nicht automatisch der Eingang zum Rosenlabyrinth. Wer den Ort besuchen möchte, sollte sich am Ernst-Ehrlicher-Park orientieren und bei besonderen Terminen die jeweilige Veranstaltungsinformation beachten. Für organisierte Gruppen ist eine vorherige Kontaktaufnahme sinnvoll, besonders wenn eine Führung, eine gemeinsame Begehung oder eine thematische Veranstaltung geplant wird.

Frauengeschichte Hildesheim und das frauenORT-Projekt

Ein bedeutender Schwerpunkt des Frauen-Labyrinth-Projekts war die Auseinandersetzung mit Frauengeschichte in Hildesheim und der Region. Die Arbeit richtete den Blick auf Frauen, die in herkömmlichen Darstellungen der Stadtgeschichte häufig weniger sichtbar sind. Dabei ging es nicht nur um einzelne berühmte Persönlichkeiten, sondern um unterschiedliche Lebensbereiche: Politik, Bildung, Wirtschaft, soziale Arbeit, Kultur, Religion, Wissenschaft und bürgerschaftliches Engagement. Durch diese Perspektive wird Stadtgeschichte erweitert und um Erfahrungen ergänzt, die in vielen historischen Erzählungen lange am Rand standen.

Im Zusammenhang mit dem Projekt frauenORTE Niedersachsen wurde Elise Bartels als historische Persönlichkeit mit Hildesheim verbunden. Dazu gehörten kulturtouristische Angebote, thematische Informationen, eine Erinnerungstafel, eine Dauerausstellung im Stadtmuseum und Möglichkeiten für selbstorganisierte Touren. Das Frauen-Labyrinth-Projekt Region Hildesheim e.V. wurde in diesem Zusammenhang als Informations- und Kooperationspartner genannt. Besucherinnen und Besucher können dadurch die Verbindung zwischen einem konkreten historischen Lebensweg, der Stadtentwicklung und aktuellen Fragen der Sichtbarkeit von Frauen nachvollziehen.

Eine wichtige Grundlage der historischen Arbeit ist die Publikation Hildesheimer Frauen aus acht Jahrhunderten. Das Buch wurde von Andrea Germer herausgegeben und auf Recherchen der Geschichtsgruppe des Frauen-Labyrinth-Projekts gestützt. Es versammelt Biografien von Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten und zeigt, wie vielfältig weibliche Lebenswege in Hildesheim waren. Eine solche Sammlung ist für die lokale Erinnerungskultur besonders wertvoll, weil sie Geschichte nicht nur über Gebäude, Herrscher oder politische Ereignisse erzählt, sondern auch über Menschen, die in ihrer Zeit Verantwortung übernahmen, Wissen weitergaben, soziale Veränderungen anstießen oder kulturelle Impulse setzten.

Die Beschäftigung mit Frauengeschichte kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Eine selbstorganisierte Tour durch Hildesheim eignet sich für Einzelpersonen, Schulgruppen, Vereine und Frauengruppen. Ausstellungen und Stadtführungen können historische Informationen vertiefen. Auch das Rosenlabyrinth bietet einen passenden Ausgangspunkt, weil dort symbolisches Erleben, öffentlicher Raum und Erinnerungskultur zusammentreffen. Wer sich für eine konkrete Führung oder ein aktuelles Angebot interessiert, sollte die jeweils zuständige Website oder die Stadt Hildesheim kontaktieren, da Termine und Ansprechpartner abhängig vom Programm wechseln können.

Fraueninitiative Rosenlabyrinth und Frauennetzwerk Hildesheim

Die heutige Arbeit rund um das Rosenlabyrinth wird nach Angaben der Stadt Hildesheim durch die Fraueninitiative Rosenlabyrinth Hildesheim weitergeführt. Diese Initiative arbeitet ehrenamtlich und kooperiert mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Hildesheim, dem FrauenkirchOrt St. Magdalenen sowie dem Verein Lied der Erde e.V. in Hönnersum. Die Zusammenarbeit zeigt, dass das Projekt nicht isoliert betrachtet werden sollte. Es gehört zu einem Netzwerk aus kommunaler Gleichstellungsarbeit, kirchlich geprägter Kulturarbeit, bürgerschaftlichem Engagement und regionalen Bildungsangeboten.

Der Begriff Frauennetzwerk Hildesheim beschreibt dabei weniger eine einzige Organisation mit einem festen Mitgliederverzeichnis als vielmehr die Verbindung verschiedener Akteurinnen, Vereine, Einrichtungen und Initiativen. Solche Netzwerke können Informationen weitergeben, Veranstaltungen gemeinsam organisieren, historische Themen sichtbar machen und Räume für Austausch schaffen. Das Rosenlabyrinth übernimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle, weil es einen realen und öffentlich zugänglichen Treffpunkt bietet. Anders als ein ausschließlich digitaler Kontaktpunkt ist der Parkort unmittelbar erfahrbar und kann für Gespräche, Pflegeeinsätze, Begehungen oder kulturelle Aktionen genutzt werden.

Für Frauen- und Kulturgruppen kann das Projekt interessante Anknüpfungspunkte bieten. Eine Gruppe kann das Labyrinth als Ziel eines thematischen Spaziergangs nutzen, historische Frauenbiografien recherchieren oder eine Veranstaltung zur lokalen Erinnerungskultur vorbereiten. Auch generationsübergreifende Formate sind denkbar, sofern sie mit den jeweiligen Verantwortlichen abgestimmt werden. Die bisher dokumentierten Angebote zeigen, dass die Aktivitäten unterschiedliche Zielgruppen ansprechen: Erwachsene, Jugendliche und ältere Menschen können den Ort nutzen, und bestimmte Pflegeeinsätze wurden als kostenlos und bei jedem Wetter geeignet angekündigt.

Gleichzeitig sollte der Begriff Frauenzentrum Hildesheim nicht automatisch mit dem Frauen-Labyrinth-Projekt gleichgesetzt werden. Ein Frauenzentrum ist in der Regel eine Beratungs-, Bildungs- oder Begegnungseinrichtung mit eigenen Räumen und festen Angeboten. Das Frauen-Labyrinth-Projekt konzentriert sich dagegen auf einen öffentlichen Natur- und Kulturort, historische Bildungsarbeit und Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Rosenlabyrinth. Wer Beratung, Schutz, soziale Unterstützung oder regelmäßige Gruppenräume sucht, sollte sich zusätzlich an spezialisierte Fraueneinrichtungen in Hildesheim wenden. Für kulturelle Begegnung, Frauengeschichte und gemeinschaftliche Aktivitäten ist das Rosenlabyrinth jedoch ein eigenständiger und charakteristischer Anlaufpunkt.

Veranstaltungen, Labyrinthbegehungen und Frauenveranstaltungen

Das Programm rund um das Rosenlabyrinth ist von der Jahreszeit und vom ehrenamtlichen Engagement der Beteiligten geprägt. Dokumentiert sind unter anderem Labyrinthbegehungen zum Jahresbeginn, Jahreszeitenfeste, Pflegeeinsätze und Veranstaltungen zur Frauengeschichte. Bei einer Labyrinthbegehung steht das bewusste Gehen im Mittelpunkt. Der Weg wird nicht möglichst schnell zurückgelegt, sondern als Gelegenheit genutzt, Gedanken zu sammeln, einen Übergang zu markieren oder gemeinsam ein Thema zu reflektieren. Je nach Anlass können Musik, Texte, Rituale oder Gespräche hinzukommen.

Frühere Ankündigungen nannten beispielsweise eine Begehung bei Neumond mit einem Feuerritual und einem Motto, das Hoffnung, Mut und Zuversicht aufgriff. Solche Beispiele zeigen den symbolischen und gemeinschaftlichen Charakter der Veranstaltungen. Sie sind nicht mit einem regelmäßigen Bühnenprogramm oder einem klassischen Spielplan gleichzusetzen. Vielmehr entstehen die Angebote aus konkreten Anlässen, Jahreszeiten, Kooperationen und dem Engagement der Initiative. Deshalb können Termine, Inhalte und Treffpunkte von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein.

Eine weitere Veranstaltungsform sind Pflegeeinsätze unter dem Motto Krauten und Klönen. Dabei wird der Labyrinthweg gemeinsam gepflegt, während Gespräche, Kaffee, Tee und selbstgebackener Kuchen die praktische Arbeit begleiten. Ein solcher Termin macht sichtbar, dass ein gestalteter Naturort nicht von selbst dauerhaft erhalten bleibt. Das Rosenlabyrinth braucht Pflege, Aufmerksamkeit und freiwillige Unterstützung. Gleichzeitig entsteht durch die gemeinsame Arbeit ein niedrigschwelliger Zugang: Auch Menschen ohne besondere gärtnerische Erfahrung können teilnehmen, kennenlernen, wie der Ort entsteht, und mit anderen ins Gespräch kommen.

Für die Suche nach Frauenveranstaltungen Hildesheim empfiehlt sich eine Kombination aus mehreren Informationsquellen. Die Veranstaltungsseite der Stadt Hildesheim kann Hinweise der Gleichstellungsstelle enthalten. Die Hildesheimer Tourismusinformation veröffentlicht ausgewählte Termine und beschreibt einzelne Angebote. Zusätzlich können direkte Kontaktmöglichkeiten der Fraueninitiative hilfreich sein. Da das Projekt ehrenamtlich organisiert wird und nicht zwingend über ein ganzjährig gleichbleibendes Programm verfügt, sollten Interessierte vor einer Anreise prüfen, ob ein Termin tatsächlich stattfindet, ob eine Anmeldung erforderlich ist und welcher Treffpunkt genannt wird.

Das Rosenlabyrinth kann auch ohne Veranstaltung besucht werden. In diesem Fall steht die stille Nutzung des öffentlichen Ortes im Vordergrund. Besucherinnen und Besucher sollten Rücksicht auf Pflanzen, Wege und andere Menschen nehmen. Bei Veranstaltungen können zusätzliche Regeln gelten. Insbesondere bei Dunkelheit, Feuer, größeren Gruppen oder besonderen Wetterlagen sind die Hinweise der Veranstaltenden zu beachten.

Besonderheiten, Gestaltung und Bedeutung des Labyrinthplatzes

Eine Besonderheit des Rosenlabyrinths liegt in der Verbindung von Gestaltung und gesellschaftlicher Aussage. Der Ort ist nicht nur ein dekorativer Garten, sondern wurde aus einer Initiative von Frauen heraus entwickelt. Er macht sichtbar, dass Frauen öffentliche Räume gestalten, kulturelle Themen setzen und lokale Erinnerung prägen können. Diese Entstehungsgeschichte verleiht dem Labyrinth eine andere Bedeutung als einem rein touristisch angelegten Parkelement.

Nach städtischen Informationen wurde das Rosenlabyrinth nach einer Idee von Agnes Barmettler gestaltet. In Unterlagen zur Kunst im öffentlichen Raum wird das Labyrinth im Ernst-Ehrlicher-Park als Werk beziehungsweise Projekt des Frauen-Labyrinth-Projekts geführt. Ein weiterer Bezugspunkt ist ein Findling am Zugang, auf den das Labyrinth übertragen wurde. Damit wird die Orientierung am Weg auch außerhalb der eigentlichen Anlage sichtbar. Der Findling kann als Zeichen dienen, das auf die Bedeutung des Ortes hinweist und die Idee des Labyrinths in den öffentlichen Raum verlängert.

Der Labyrinthplatz wird als Ort vielfältiger Begegnungen beschrieben. Er ist für Spaziergänge, kulturelle Veranstaltungen, Gespräche, Kinder und unterschiedliche Generationen offen. Diese Offenheit ist ein wichtiger Teil der Identität. Ein Frauenprojekt muss nicht zwingend ein abgeschlossener Raum nur für Frauen sein, um feministische oder gleichstellungspolitische Themen sichtbar zu machen. Das Rosenlabyrinth verfolgt einen inklusiven Ansatz, indem es die Geschichte und Arbeit von Frauen in einen öffentlichen Ort einbindet, der allen Menschen zugänglich ist.

Die Natur spielt dabei eine tragende Rolle. Pflanzen, Jahreszeiten, Pflege und Wetter bestimmen die Wahrnehmung des Labyrinths. Im Frühjahr und Sommer wirkt der Ort anders als im Herbst oder Winter. Pflegeeinsätze machen diese Veränderung unmittelbar erfahrbar. Die Verbindung aus Gartenarbeit und Gespräch schafft eine praktische Form von Gemeinschaft, während Begehungen und historische Angebote stärker auf Reflexion und Bildung ausgerichtet sind. Dadurch kann derselbe Ort unterschiedliche Bedürfnisse aufnehmen: Ruhe, Austausch, Bewegung, Erinnerung, kulturelle Teilnahme und freiwilliges Engagement.

Für Besucherinnen und Besucher lohnt es sich, ausreichend Zeit einzuplanen und den Ort nicht nur als Fotomotiv zu betrachten. Die Wirkung des Labyrinths entsteht durch den Weg, die Umgebung und die Beschäftigung mit seiner Geschichte. Wer sich vorab über Frauenbiografien in Hildesheim informiert, kann den Besuch mit einem historischen Stadtrundgang verbinden. So wird aus einem einzelnen Parkaufenthalt ein umfassender Zugang zu Frauenkultur und lokaler Erinnerung.

Anreise, Adresse und praktische Informationen

Die im Datensatz angegebene Adresse lautet Rathaus, Markt 1, 31134 Hildesheim, Deutschland. Diese Adresse bezeichnet das Hildesheimer Rathaus und ist im Zusammenhang mit der Gleichstellungsstelle sowie früheren Kontaktangaben des Frauen-Labyrinth-Projekts relevant. Sie ist nicht mit dem Standort des Rosenlabyrinths gleichzusetzen. Das eigentliche Labyrinth liegt im Ernst-Ehrlicher-Park. Wer eine Veranstaltung besucht, sollte daher genau prüfen, ob die Einladung das Rathaus, den Park oder einen weiteren Veranstaltungsort als Treffpunkt nennt.

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Innenstadt von Hildesheim ein naheliegender Orientierungspunkt. Von dort aus kann der weitere Weg zum Ernst-Ehrlicher-Park je nach Startpunkt zu Fuß oder mit dem lokalen Nahverkehr erfolgen. Konkrete Linien, Haltestellen und Wegführungen können sich ändern und sollten deshalb vor der Anreise über eine aktuelle Fahrplanauskunft oder die Hinweise der Veranstaltenden geprüft werden. Besonders bei Abendterminen, Jahresbeginnveranstaltungen oder Angeboten im Freien ist es sinnvoll, genügend Zeit für den Fußweg einzuplanen.

Ein eigener Parkplatz des Frauen-Labyrinth-Projekts ist nicht ausgewiesen. Besucherinnen und Besucher mit dem Auto sollten die öffentlichen Parkmöglichkeiten der Hildesheimer Innenstadt beziehungsweise die jeweils aktuellen Hinweise der Stadt nutzen. Da das Rosenlabyrinth in einem Park liegt, kann der letzte Wegabschnitt möglicherweise zu Fuß erfolgen. Bei Veranstaltungen mit größerer Beteiligung empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollten die konkreten Wege- und Bodenverhältnisse vorab bei der Initiative oder der zuständigen Veranstaltungsstelle erfragt werden, da sich die Zugänglichkeit je nach Wetter und Pflegezustand verändern kann.

Das Rosenlabyrinth ist ein öffentlicher Ort und kein Veranstaltungsraum mit einer festgelegten Sitzplatzkapazität, einem klassischen Saalplan oder einer Abendkasse. Daher sind Suchbegriffe wie Sitzplan, Tickets oder Kapazität hier anders zu verstehen als bei einem Konzertsaal. Die meisten Angebote im Zusammenhang mit dem Labyrinth sind Begegnungs-, Bildungs- oder Naturveranstaltungen. Ob eine Teilnahme kostenlos ist, eine Anmeldung benötigt wird oder Spenden erbeten werden, hängt vom jeweiligen Termin ab. Eine veröffentlichte Veranstaltung kann hierzu konkrete Angaben enthalten.

Für eine gute Vorbereitung sollten Interessierte den Anlass, das Wetter, die Tageszeit und die Zielgruppe berücksichtigen. Bei Pflegeeinsätzen sind wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sinnvoll. Bei Abendveranstaltungen im Park kann eine Taschenlampe hilfreich sein, sofern dies mit den Veranstaltungsinformationen vereinbar ist. Familien, Schulklassen, Frauengruppen und Seniorengruppen sollten die Initiative vorab kontaktieren, wenn sie eine eigene Führung oder einen begleiteten Besuch planen.

Für wen eignet sich das Frauen-Labyrinth-Projekt?

Das Frauen-Labyrinth-Projekt Region Hildesheim e.V. und das Rosenlabyrinth sprechen unterschiedliche Interessen an. Menschen, die sich für Frauengeschichte interessieren, finden Anknüpfungspunkte über historische Biografien, frauenORTE, Stadtführungen und Publikationen. Besucherinnen und Besucher, die einen ruhigen Ort im Grünen suchen, können das Labyrinth als Ziel eines Spaziergangs nutzen. Gruppen, die gemeinschaftliche Erfahrungen gestalten möchten, können sich über Begehungen, Jahreszeitenfeste oder Pflegeeinsätze informieren.

Für eine Frauengruppe Hildesheim kann der Ort als Ausgangspunkt für ein Gespräch über Lebenswege, Gleichstellung, Erinnerungskultur oder persönliche Übergänge dienen. Für ein Frauennetzwerk bietet er eine anschauliche Verbindung zwischen lokaler Öffentlichkeit und gesellschaftlichem Engagement. Auch Bildungseinrichtungen können Themen wie Stadtgeschichte, Frauenrechte, Gartenkunst, Ehrenamt und Beteiligung miteinander verbinden. Entscheidend ist, dass das jeweilige Format zu den Verantwortlichen und zum öffentlichen Charakter des Ortes passt.

Familien und Kinder können den Park als Natur- und Bewegungsraum erleben. Die historische und symbolische Ebene des Labyrinths lässt sich altersgerecht erklären, ohne dass ein Vorwissen erforderlich ist. Ältere Menschen können von der ruhigen Wegführung und den gemeinschaftlichen Veranstaltungen profitieren. Für Jugendliche kann das Projekt interessant sein, weil es zeigt, wie aus einer Idee ein dauerhafter öffentlicher Ort entsteht und wie Erinnerungskultur durch ehrenamtliche Arbeit weiterentwickelt wird.

Auch für Menschen, die Hildesheim touristisch besuchen, ist das Rosenlabyrinth eine Ergänzung zu den bekannten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Der Ort führt aus dem klassischen Stadtkern in eine grüne Umgebung und verbindet den Aufenthalt im Park mit regionaler Frauen- und Kulturgeschichte. Wer das Labyrinth mit dem Thema Elise Bartels, dem Stadtmuseum oder weiteren frauenORT-Angeboten kombiniert, erhält einen differenzierten Blick auf Hildesheim. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass nicht alle historischen Angebote am selben Ort liegen und teilweise eigene Öffnungszeiten oder Anmeldemodalitäten haben.

Das Projekt eignet sich besonders für alle, die Kultur nicht ausschließlich in geschlossenen Häusern suchen. Hier entsteht Kultur durch Wege, Gespräche, Erinnern, gemeinsames Pflegen und die bewusste Nutzung eines öffentlichen Raumes. Diese Form der Kulturarbeit ist niedrigschwellig und zugleich inhaltlich anspruchsvoll. Sie lädt dazu ein, die Stadt aus einer anderen Perspektive kennenzulernen und die Rolle von Frauen in Vergangenheit und Gegenwart stärker wahrzunehmen.

Quellen:

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Frauen-Labyrinth-Projekt Hildesheim | Frauenlabyrinth & Netzwerk

Das Frauen-Labyrinth-Projekt Region Hildesheim e.V. steht für eine besondere Verbindung aus Frauengeschichte, Frauenkultur, Naturerlebnis und gesellschaftlicher Begegnung. Im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung steht das Rosenlabyrinth im Ernst-Ehrlicher-Park in Hildesheim. Der Ort wurde 2006 eingeweiht und ist als von Frauen initiierter und verwalteter Platz allen Menschen zugänglich. Damit ist das Projekt keine klassische Veranstaltungshalle und auch kein dauerhaft besetztes Frauenzentrum mit festen Öffnungszeiten, sondern ein zivilgesellschaftliches Kultur- und Bildungsprojekt mit einem sichtbaren Ort im öffentlichen Raum.

Die angegebene Adresse Markt 1, 31134 Hildesheim, verweist auf das Hildesheimer Rathaus und steht im Zusammenhang mit der Gleichstellungsarbeit der Stadt. Das Rosenlabyrinth selbst befindet sich im Ernst-Ehrlicher-Park. Historisch engagierte sich der Verein unter anderem für die Erinnerung an Frauen aus Hildesheim und der Region, für Bildungsangebote, Ausstellungen, Rundgänge und Begegnungen. Nach Angaben der Stadt Hildesheim wird die Arbeit des ehemaligen Vereins heute durch die Fraueninitiative Rosenlabyrinth Hildesheim sowie durch Kooperationen mit der Gleichstellungsstelle, dem FrauenkirchOrt St. Magdalenen und weiteren Partnern weitergeführt.

Wer nach Frauenlabyrinth, Frauennetzwerk Hildesheim, Frauengruppe Hildesheim oder Frauengeschichte Hildesheim sucht, findet hier einen Ort, an dem symbolische Wege und historische Inhalte zusammengehören. Das Labyrinth lädt zum langsamen Gehen und Innehalten ein, während die begleitenden Projekte den Blick auf Frauen, ihre Biografien, ihre Leistungen und ihre gesellschaftlichen Handlungsspielräume richten. Der Besuch kann deshalb sowohl ein Naturerlebnis als auch ein kultureller und historischer Ausflug sein.

Frauenlabyrinth Hildesheim und Rosenlabyrinth im Ernst-Ehrlicher-Park

Das Rosenlabyrinth im Ernst-Ehrlicher-Park ist das bekannteste sichtbare Ergebnis des Frauen-Labyrinth-Projekts Region Hildesheim. Es wurde im Jahr 2006 eingeweiht und als öffentlicher Ort der Begegnung angelegt. In der Stadt Hildesheim wird das Labyrinth als Platz beschrieben, der allen Menschen offensteht. Diese Zugänglichkeit ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts: Das Projekt richtet sich nicht ausschließlich an eine geschlossene Frauengruppe, sondern macht Themen von Frauen, Erinnerung und Gleichstellung im öffentlichen Raum sichtbar und für eine breite Öffentlichkeit erfahrbar.

Ein Labyrinth unterscheidet sich von einem klassischen Irrgarten. Im Vordergrund steht nicht das Verlaufen oder das Finden mehrerer möglicher Ausgänge, sondern ein Weg, der in einer verschlungenen Form zur Mitte und wieder nach außen führt. Diese Struktur kann symbolisch für Lebenswege, Übergänge, Umwege, Entscheidungen und neue Perspektiven stehen. Beim Rosenlabyrinth in Hildesheim wird diese Symbolik mit einem gestalteten Naturraum verbunden. Der Weg kann in Ruhe begangen werden und eröffnet dadurch eine andere Form der Aufmerksamkeit als ein gewöhnlicher Spaziergang durch einen Park.

Das Rosenlabyrinth verbindet mehrere Ebenen. Es ist zunächst ein Garten- und Naturort im Ernst-Ehrlicher-Park. Gleichzeitig ist es ein Erinnerungsort, weil das Projekt mit der Geschichte und den Perspektiven von Frauen verbunden ist. Darüber hinaus dient es als Kultur- und Begegnungsraum. In früheren Ankündigungen wurden Begehungen, Jahreszeitenfeste, Feuerrituale und weitere gemeinschaftliche Aktivitäten beschrieben. Solche Angebote machen aus dem Labyrinth keinen anonymen Parkbestandteil, sondern einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Gespräche führen und gemeinsame Erfahrungen machen können.

Für Besucherinnen und Besucher ist wichtig, zwischen dem Projekt als Verein beziehungsweise Initiative und dem Labyrinth als öffentlichem Ort zu unterscheiden. Die Vereinsadresse im Rathaus ist nicht automatisch der Eingang zum Rosenlabyrinth. Wer den Ort besuchen möchte, sollte sich am Ernst-Ehrlicher-Park orientieren und bei besonderen Terminen die jeweilige Veranstaltungsinformation beachten. Für organisierte Gruppen ist eine vorherige Kontaktaufnahme sinnvoll, besonders wenn eine Führung, eine gemeinsame Begehung oder eine thematische Veranstaltung geplant wird.

Frauengeschichte Hildesheim und das frauenORT-Projekt

Ein bedeutender Schwerpunkt des Frauen-Labyrinth-Projekts war die Auseinandersetzung mit Frauengeschichte in Hildesheim und der Region. Die Arbeit richtete den Blick auf Frauen, die in herkömmlichen Darstellungen der Stadtgeschichte häufig weniger sichtbar sind. Dabei ging es nicht nur um einzelne berühmte Persönlichkeiten, sondern um unterschiedliche Lebensbereiche: Politik, Bildung, Wirtschaft, soziale Arbeit, Kultur, Religion, Wissenschaft und bürgerschaftliches Engagement. Durch diese Perspektive wird Stadtgeschichte erweitert und um Erfahrungen ergänzt, die in vielen historischen Erzählungen lange am Rand standen.

Im Zusammenhang mit dem Projekt frauenORTE Niedersachsen wurde Elise Bartels als historische Persönlichkeit mit Hildesheim verbunden. Dazu gehörten kulturtouristische Angebote, thematische Informationen, eine Erinnerungstafel, eine Dauerausstellung im Stadtmuseum und Möglichkeiten für selbstorganisierte Touren. Das Frauen-Labyrinth-Projekt Region Hildesheim e.V. wurde in diesem Zusammenhang als Informations- und Kooperationspartner genannt. Besucherinnen und Besucher können dadurch die Verbindung zwischen einem konkreten historischen Lebensweg, der Stadtentwicklung und aktuellen Fragen der Sichtbarkeit von Frauen nachvollziehen.

Eine wichtige Grundlage der historischen Arbeit ist die Publikation Hildesheimer Frauen aus acht Jahrhunderten. Das Buch wurde von Andrea Germer herausgegeben und auf Recherchen der Geschichtsgruppe des Frauen-Labyrinth-Projekts gestützt. Es versammelt Biografien von Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten und zeigt, wie vielfältig weibliche Lebenswege in Hildesheim waren. Eine solche Sammlung ist für die lokale Erinnerungskultur besonders wertvoll, weil sie Geschichte nicht nur über Gebäude, Herrscher oder politische Ereignisse erzählt, sondern auch über Menschen, die in ihrer Zeit Verantwortung übernahmen, Wissen weitergaben, soziale Veränderungen anstießen oder kulturelle Impulse setzten.

Die Beschäftigung mit Frauengeschichte kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Eine selbstorganisierte Tour durch Hildesheim eignet sich für Einzelpersonen, Schulgruppen, Vereine und Frauengruppen. Ausstellungen und Stadtführungen können historische Informationen vertiefen. Auch das Rosenlabyrinth bietet einen passenden Ausgangspunkt, weil dort symbolisches Erleben, öffentlicher Raum und Erinnerungskultur zusammentreffen. Wer sich für eine konkrete Führung oder ein aktuelles Angebot interessiert, sollte die jeweils zuständige Website oder die Stadt Hildesheim kontaktieren, da Termine und Ansprechpartner abhängig vom Programm wechseln können.

Fraueninitiative Rosenlabyrinth und Frauennetzwerk Hildesheim

Die heutige Arbeit rund um das Rosenlabyrinth wird nach Angaben der Stadt Hildesheim durch die Fraueninitiative Rosenlabyrinth Hildesheim weitergeführt. Diese Initiative arbeitet ehrenamtlich und kooperiert mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Hildesheim, dem FrauenkirchOrt St. Magdalenen sowie dem Verein Lied der Erde e.V. in Hönnersum. Die Zusammenarbeit zeigt, dass das Projekt nicht isoliert betrachtet werden sollte. Es gehört zu einem Netzwerk aus kommunaler Gleichstellungsarbeit, kirchlich geprägter Kulturarbeit, bürgerschaftlichem Engagement und regionalen Bildungsangeboten.

Der Begriff Frauennetzwerk Hildesheim beschreibt dabei weniger eine einzige Organisation mit einem festen Mitgliederverzeichnis als vielmehr die Verbindung verschiedener Akteurinnen, Vereine, Einrichtungen und Initiativen. Solche Netzwerke können Informationen weitergeben, Veranstaltungen gemeinsam organisieren, historische Themen sichtbar machen und Räume für Austausch schaffen. Das Rosenlabyrinth übernimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle, weil es einen realen und öffentlich zugänglichen Treffpunkt bietet. Anders als ein ausschließlich digitaler Kontaktpunkt ist der Parkort unmittelbar erfahrbar und kann für Gespräche, Pflegeeinsätze, Begehungen oder kulturelle Aktionen genutzt werden.

Für Frauen- und Kulturgruppen kann das Projekt interessante Anknüpfungspunkte bieten. Eine Gruppe kann das Labyrinth als Ziel eines thematischen Spaziergangs nutzen, historische Frauenbiografien recherchieren oder eine Veranstaltung zur lokalen Erinnerungskultur vorbereiten. Auch generationsübergreifende Formate sind denkbar, sofern sie mit den jeweiligen Verantwortlichen abgestimmt werden. Die bisher dokumentierten Angebote zeigen, dass die Aktivitäten unterschiedliche Zielgruppen ansprechen: Erwachsene, Jugendliche und ältere Menschen können den Ort nutzen, und bestimmte Pflegeeinsätze wurden als kostenlos und bei jedem Wetter geeignet angekündigt.

Gleichzeitig sollte der Begriff Frauenzentrum Hildesheim nicht automatisch mit dem Frauen-Labyrinth-Projekt gleichgesetzt werden. Ein Frauenzentrum ist in der Regel eine Beratungs-, Bildungs- oder Begegnungseinrichtung mit eigenen Räumen und festen Angeboten. Das Frauen-Labyrinth-Projekt konzentriert sich dagegen auf einen öffentlichen Natur- und Kulturort, historische Bildungsarbeit und Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Rosenlabyrinth. Wer Beratung, Schutz, soziale Unterstützung oder regelmäßige Gruppenräume sucht, sollte sich zusätzlich an spezialisierte Fraueneinrichtungen in Hildesheim wenden. Für kulturelle Begegnung, Frauengeschichte und gemeinschaftliche Aktivitäten ist das Rosenlabyrinth jedoch ein eigenständiger und charakteristischer Anlaufpunkt.

Veranstaltungen, Labyrinthbegehungen und Frauenveranstaltungen

Das Programm rund um das Rosenlabyrinth ist von der Jahreszeit und vom ehrenamtlichen Engagement der Beteiligten geprägt. Dokumentiert sind unter anderem Labyrinthbegehungen zum Jahresbeginn, Jahreszeitenfeste, Pflegeeinsätze und Veranstaltungen zur Frauengeschichte. Bei einer Labyrinthbegehung steht das bewusste Gehen im Mittelpunkt. Der Weg wird nicht möglichst schnell zurückgelegt, sondern als Gelegenheit genutzt, Gedanken zu sammeln, einen Übergang zu markieren oder gemeinsam ein Thema zu reflektieren. Je nach Anlass können Musik, Texte, Rituale oder Gespräche hinzukommen.

Frühere Ankündigungen nannten beispielsweise eine Begehung bei Neumond mit einem Feuerritual und einem Motto, das Hoffnung, Mut und Zuversicht aufgriff. Solche Beispiele zeigen den symbolischen und gemeinschaftlichen Charakter der Veranstaltungen. Sie sind nicht mit einem regelmäßigen Bühnenprogramm oder einem klassischen Spielplan gleichzusetzen. Vielmehr entstehen die Angebote aus konkreten Anlässen, Jahreszeiten, Kooperationen und dem Engagement der Initiative. Deshalb können Termine, Inhalte und Treffpunkte von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein.

Eine weitere Veranstaltungsform sind Pflegeeinsätze unter dem Motto Krauten und Klönen. Dabei wird der Labyrinthweg gemeinsam gepflegt, während Gespräche, Kaffee, Tee und selbstgebackener Kuchen die praktische Arbeit begleiten. Ein solcher Termin macht sichtbar, dass ein gestalteter Naturort nicht von selbst dauerhaft erhalten bleibt. Das Rosenlabyrinth braucht Pflege, Aufmerksamkeit und freiwillige Unterstützung. Gleichzeitig entsteht durch die gemeinsame Arbeit ein niedrigschwelliger Zugang: Auch Menschen ohne besondere gärtnerische Erfahrung können teilnehmen, kennenlernen, wie der Ort entsteht, und mit anderen ins Gespräch kommen.

Für die Suche nach Frauenveranstaltungen Hildesheim empfiehlt sich eine Kombination aus mehreren Informationsquellen. Die Veranstaltungsseite der Stadt Hildesheim kann Hinweise der Gleichstellungsstelle enthalten. Die Hildesheimer Tourismusinformation veröffentlicht ausgewählte Termine und beschreibt einzelne Angebote. Zusätzlich können direkte Kontaktmöglichkeiten der Fraueninitiative hilfreich sein. Da das Projekt ehrenamtlich organisiert wird und nicht zwingend über ein ganzjährig gleichbleibendes Programm verfügt, sollten Interessierte vor einer Anreise prüfen, ob ein Termin tatsächlich stattfindet, ob eine Anmeldung erforderlich ist und welcher Treffpunkt genannt wird.

Das Rosenlabyrinth kann auch ohne Veranstaltung besucht werden. In diesem Fall steht die stille Nutzung des öffentlichen Ortes im Vordergrund. Besucherinnen und Besucher sollten Rücksicht auf Pflanzen, Wege und andere Menschen nehmen. Bei Veranstaltungen können zusätzliche Regeln gelten. Insbesondere bei Dunkelheit, Feuer, größeren Gruppen oder besonderen Wetterlagen sind die Hinweise der Veranstaltenden zu beachten.

Besonderheiten, Gestaltung und Bedeutung des Labyrinthplatzes

Eine Besonderheit des Rosenlabyrinths liegt in der Verbindung von Gestaltung und gesellschaftlicher Aussage. Der Ort ist nicht nur ein dekorativer Garten, sondern wurde aus einer Initiative von Frauen heraus entwickelt. Er macht sichtbar, dass Frauen öffentliche Räume gestalten, kulturelle Themen setzen und lokale Erinnerung prägen können. Diese Entstehungsgeschichte verleiht dem Labyrinth eine andere Bedeutung als einem rein touristisch angelegten Parkelement.

Nach städtischen Informationen wurde das Rosenlabyrinth nach einer Idee von Agnes Barmettler gestaltet. In Unterlagen zur Kunst im öffentlichen Raum wird das Labyrinth im Ernst-Ehrlicher-Park als Werk beziehungsweise Projekt des Frauen-Labyrinth-Projekts geführt. Ein weiterer Bezugspunkt ist ein Findling am Zugang, auf den das Labyrinth übertragen wurde. Damit wird die Orientierung am Weg auch außerhalb der eigentlichen Anlage sichtbar. Der Findling kann als Zeichen dienen, das auf die Bedeutung des Ortes hinweist und die Idee des Labyrinths in den öffentlichen Raum verlängert.

Der Labyrinthplatz wird als Ort vielfältiger Begegnungen beschrieben. Er ist für Spaziergänge, kulturelle Veranstaltungen, Gespräche, Kinder und unterschiedliche Generationen offen. Diese Offenheit ist ein wichtiger Teil der Identität. Ein Frauenprojekt muss nicht zwingend ein abgeschlossener Raum nur für Frauen sein, um feministische oder gleichstellungspolitische Themen sichtbar zu machen. Das Rosenlabyrinth verfolgt einen inklusiven Ansatz, indem es die Geschichte und Arbeit von Frauen in einen öffentlichen Ort einbindet, der allen Menschen zugänglich ist.

Die Natur spielt dabei eine tragende Rolle. Pflanzen, Jahreszeiten, Pflege und Wetter bestimmen die Wahrnehmung des Labyrinths. Im Frühjahr und Sommer wirkt der Ort anders als im Herbst oder Winter. Pflegeeinsätze machen diese Veränderung unmittelbar erfahrbar. Die Verbindung aus Gartenarbeit und Gespräch schafft eine praktische Form von Gemeinschaft, während Begehungen und historische Angebote stärker auf Reflexion und Bildung ausgerichtet sind. Dadurch kann derselbe Ort unterschiedliche Bedürfnisse aufnehmen: Ruhe, Austausch, Bewegung, Erinnerung, kulturelle Teilnahme und freiwilliges Engagement.

Für Besucherinnen und Besucher lohnt es sich, ausreichend Zeit einzuplanen und den Ort nicht nur als Fotomotiv zu betrachten. Die Wirkung des Labyrinths entsteht durch den Weg, die Umgebung und die Beschäftigung mit seiner Geschichte. Wer sich vorab über Frauenbiografien in Hildesheim informiert, kann den Besuch mit einem historischen Stadtrundgang verbinden. So wird aus einem einzelnen Parkaufenthalt ein umfassender Zugang zu Frauenkultur und lokaler Erinnerung.

Anreise, Adresse und praktische Informationen

Die im Datensatz angegebene Adresse lautet Rathaus, Markt 1, 31134 Hildesheim, Deutschland. Diese Adresse bezeichnet das Hildesheimer Rathaus und ist im Zusammenhang mit der Gleichstellungsstelle sowie früheren Kontaktangaben des Frauen-Labyrinth-Projekts relevant. Sie ist nicht mit dem Standort des Rosenlabyrinths gleichzusetzen. Das eigentliche Labyrinth liegt im Ernst-Ehrlicher-Park. Wer eine Veranstaltung besucht, sollte daher genau prüfen, ob die Einladung das Rathaus, den Park oder einen weiteren Veranstaltungsort als Treffpunkt nennt.

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Innenstadt von Hildesheim ein naheliegender Orientierungspunkt. Von dort aus kann der weitere Weg zum Ernst-Ehrlicher-Park je nach Startpunkt zu Fuß oder mit dem lokalen Nahverkehr erfolgen. Konkrete Linien, Haltestellen und Wegführungen können sich ändern und sollten deshalb vor der Anreise über eine aktuelle Fahrplanauskunft oder die Hinweise der Veranstaltenden geprüft werden. Besonders bei Abendterminen, Jahresbeginnveranstaltungen oder Angeboten im Freien ist es sinnvoll, genügend Zeit für den Fußweg einzuplanen.

Ein eigener Parkplatz des Frauen-Labyrinth-Projekts ist nicht ausgewiesen. Besucherinnen und Besucher mit dem Auto sollten die öffentlichen Parkmöglichkeiten der Hildesheimer Innenstadt beziehungsweise die jeweils aktuellen Hinweise der Stadt nutzen. Da das Rosenlabyrinth in einem Park liegt, kann der letzte Wegabschnitt möglicherweise zu Fuß erfolgen. Bei Veranstaltungen mit größerer Beteiligung empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollten die konkreten Wege- und Bodenverhältnisse vorab bei der Initiative oder der zuständigen Veranstaltungsstelle erfragt werden, da sich die Zugänglichkeit je nach Wetter und Pflegezustand verändern kann.

Das Rosenlabyrinth ist ein öffentlicher Ort und kein Veranstaltungsraum mit einer festgelegten Sitzplatzkapazität, einem klassischen Saalplan oder einer Abendkasse. Daher sind Suchbegriffe wie Sitzplan, Tickets oder Kapazität hier anders zu verstehen als bei einem Konzertsaal. Die meisten Angebote im Zusammenhang mit dem Labyrinth sind Begegnungs-, Bildungs- oder Naturveranstaltungen. Ob eine Teilnahme kostenlos ist, eine Anmeldung benötigt wird oder Spenden erbeten werden, hängt vom jeweiligen Termin ab. Eine veröffentlichte Veranstaltung kann hierzu konkrete Angaben enthalten.

Für eine gute Vorbereitung sollten Interessierte den Anlass, das Wetter, die Tageszeit und die Zielgruppe berücksichtigen. Bei Pflegeeinsätzen sind wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sinnvoll. Bei Abendveranstaltungen im Park kann eine Taschenlampe hilfreich sein, sofern dies mit den Veranstaltungsinformationen vereinbar ist. Familien, Schulklassen, Frauengruppen und Seniorengruppen sollten die Initiative vorab kontaktieren, wenn sie eine eigene Führung oder einen begleiteten Besuch planen.

Für wen eignet sich das Frauen-Labyrinth-Projekt?

Das Frauen-Labyrinth-Projekt Region Hildesheim e.V. und das Rosenlabyrinth sprechen unterschiedliche Interessen an. Menschen, die sich für Frauengeschichte interessieren, finden Anknüpfungspunkte über historische Biografien, frauenORTE, Stadtführungen und Publikationen. Besucherinnen und Besucher, die einen ruhigen Ort im Grünen suchen, können das Labyrinth als Ziel eines Spaziergangs nutzen. Gruppen, die gemeinschaftliche Erfahrungen gestalten möchten, können sich über Begehungen, Jahreszeitenfeste oder Pflegeeinsätze informieren.

Für eine Frauengruppe Hildesheim kann der Ort als Ausgangspunkt für ein Gespräch über Lebenswege, Gleichstellung, Erinnerungskultur oder persönliche Übergänge dienen. Für ein Frauennetzwerk bietet er eine anschauliche Verbindung zwischen lokaler Öffentlichkeit und gesellschaftlichem Engagement. Auch Bildungseinrichtungen können Themen wie Stadtgeschichte, Frauenrechte, Gartenkunst, Ehrenamt und Beteiligung miteinander verbinden. Entscheidend ist, dass das jeweilige Format zu den Verantwortlichen und zum öffentlichen Charakter des Ortes passt.

Familien und Kinder können den Park als Natur- und Bewegungsraum erleben. Die historische und symbolische Ebene des Labyrinths lässt sich altersgerecht erklären, ohne dass ein Vorwissen erforderlich ist. Ältere Menschen können von der ruhigen Wegführung und den gemeinschaftlichen Veranstaltungen profitieren. Für Jugendliche kann das Projekt interessant sein, weil es zeigt, wie aus einer Idee ein dauerhafter öffentlicher Ort entsteht und wie Erinnerungskultur durch ehrenamtliche Arbeit weiterentwickelt wird.

Auch für Menschen, die Hildesheim touristisch besuchen, ist das Rosenlabyrinth eine Ergänzung zu den bekannten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Der Ort führt aus dem klassischen Stadtkern in eine grüne Umgebung und verbindet den Aufenthalt im Park mit regionaler Frauen- und Kulturgeschichte. Wer das Labyrinth mit dem Thema Elise Bartels, dem Stadtmuseum oder weiteren frauenORT-Angeboten kombiniert, erhält einen differenzierten Blick auf Hildesheim. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass nicht alle historischen Angebote am selben Ort liegen und teilweise eigene Öffnungszeiten oder Anmeldemodalitäten haben.

Das Projekt eignet sich besonders für alle, die Kultur nicht ausschließlich in geschlossenen Häusern suchen. Hier entsteht Kultur durch Wege, Gespräche, Erinnern, gemeinsames Pflegen und die bewusste Nutzung eines öffentlichen Raumes. Diese Form der Kulturarbeit ist niedrigschwellig und zugleich inhaltlich anspruchsvoll. Sie lädt dazu ein, die Stadt aus einer anderen Perspektive kennenzulernen und die Rolle von Frauen in Vergangenheit und Gegenwart stärker wahrzunehmen.

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